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Startups: Siemens hat in 80er Jahren Idee für VoIP abgelehnt

Der Siemens-Chef hat von einem fatalen Fehler in der Geschichte des Konzerns erzählt. Drei junge Männer aus Kalifornien seien mit der Geschäftsidee zu dem Konzern gekommen, über das Internet zu telefonieren. Sie wurden mit den Worten abgewiesen: "Wenn das ginge, hätten ja wir es erfunden."

Artikel veröffentlicht am ,
Siemens-Chef Joe Kaeser
Siemens-Chef Joe Kaeser (Bild: Siemens)

Siemens-Chef Joe Kaeser hat bekannt, wie der Konzern junge Männer aus Kalifornien mit einer Geschäftsidee für Voice-over-IP vor vielen Jahren arrogant abgewiesen hat.

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Kaeser schrieb in einem Beitrag für das Handelsblatt unter dem Titel "Wir waren überheblich": "Lassen Sie mich Ihnen eine wahre Geschichte erzählen. Es ist die Geschichte eines Fehlers. Ende der achtziger Jahre kamen drei junge Männer aus Kalifornien zu Siemens nach München. Sie hatten eine wirklich coole Geschäftsidee und wollten ein Treffen mit uns. Sie sagten: 'Wir entwickeln eine Technologie, mit der man über das Internet telefonieren kann. Hätten Sie Interesse einzusteigen?'"

Siemens habe das nicht geglaubt und den jungen Gründern und dem Venture Capitalist gesagt: "Wie soll das denn funktionieren? Wenn das ginge, hätten ja wir es erfunden."

Aus dem Startup der beiden Gründer sollte der weltgrößte Netzwerkausrüster Cisco werden, erklärte Kaeser. Cisco Systems wurde jedoch schon im Dezember 1984 von Leonard Bosack, seiner Frau Sandy Lerner und Kirk Lougheed gegründet.

Konzern verschlief so einen Paradigmenwechsel

Dieser Fehler habe schwere Folgen gehabt, berichtete Kaeser. Damit sei das Erbe des Erfinders des Zeigertelegrafen Werner von Siemens verraten worden. Der Konzern habe so einen Paradigmenwechsel verschlafen und sein Telekommunikationsgeschäft in ernste Schwierigkeiten gebracht. Zum Ende dieser Entwicklung sagte Kaeser: "Am Ende mussten wir es ganz aufgeben."

Nur die Unternehmen würden überleben, betonte Kaeser, die sich am besten an Veränderungen in der Welt anpassten könnten, nicht die größten oder schnellsten. Diese Mitgestalter des digitalen Zeitalters könnten aus einer Garage im Silicon Valley oder einem Hinterhof in Kreuzberg kommen.

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Anonymer Nutzer 10. Mai 2016

Die Telekom bringt mit jedem Ausbauprogramm die Glasfaser näher an den Endkunden. Ich...

Anonymer Nutzer 10. Mai 2016

Er ist nämlich genau das, ein Maschinist (auf Deutsch). Im Informationszeitalter braucht...

Anonymer Nutzer 09. Mai 2016

Was die E-Autos angeht mag das für Deutschland gelten. In anderen Ländern sieht das Ganze...

blockchainman 09. Mai 2016

+1 Die Berliner Hipster Bubble Szene checkt nicht, dass das "Silicon" der Key ist bei...

Friko44 09. Mai 2016

Er hat ja auch nicht behauptet, dass es Manager waren. Er schrieb von "Mnager".


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