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Startup: Microsoft will Equivio kaufen

Microsoft soll 200 Millionen US-Dollar für das Startup Equivio bieten. Das Unternehmen aus Israel erstellt Tools für die Analyse umfangreicher Texte.
/ Achim Sawall
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Logo von Equivio (Bild: Equivio)
Logo von Equivio Bild: Equivio

Microsoft will das Startup Equivio kaufen. Das berichtet das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf eine informierte Person. Der Softwarekonzern soll bereits eine Absichtserklärung für eine geplante Transaktion unterzeichnet haben.

Der Kauf kann laut den Informationen ein Volumen von rund 200 Millionen US-Dollar haben. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete dagegen(öffnet im neuen Fenster) , dass Microsoft substanziell weniger bezahlen werde. Der Abschluss eines Vertrages ist jedoch noch nicht sicher. Microsoft und Equivio haben einen Kommentar zu dem Bericht abgelehnt.

Equivio ist bekannt für Tools für die Analyse umfangreicher Texte in verschiedenen Quellen, um relevante Passagen schneller zu finden.

Gegründet wurde Equivio von Amir Milo, Yiftach Ravid und Warwick Sharp. Firmensitz ist in Rosh Ha'Ayin, östlich von Tel Aviv. Zu den Kunden von Equivio gehören nach den Angaben des Startups das US-Justizministerium, die Federal Trade Commission sowie die Wirtschaftsprüfer KPMG und Deloitte.

Microsoft-Chef Satya Nadella will, dass das Unternehmen sich verstärkt auf Datenanalyse konzentriert. Im April 2014 brachte der Softwarehersteller selbst neue Analysetools für Unternehmen heraus.

Im September 2014 hatte Microsoft den schwedischen Spielentwickler Mojang gekauft , dessen erfolgreichstes Produkt das Spiel Minecraft ist. Die Kaufsumme soll laut Microsoft 2,5 Milliarden US-Dollar betragen. Die Übernahme soll gegen Ende 2014 abgeschlossen sein, Mojang werde in die Microsoft Studios eingegliedert. Laut Mojang hatte der Gründer Markus "Notch" Persson nie erwartet, dass das Spiel und die Firma so groß werden würden. Jetzt will er nicht weiter die Verantwortung für das so erfolgreich gewordene Unternehmen übernehmen. Der Erfolg von Minecraft ist für ihn zu viel geworden.


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