Startup: Lieferdienst Gorillas entlässt streikende Fahrradkuriere

Die Fahrradkuriere des Lieferdienstes Gorillas, die für bessere Arbeitsbedingungen gestreikt haben, wurden entlassen. Ihnen werden wilde Streiks vorgeworfen.

Artikel veröffentlicht am ,
Bestell-App von Gorillas
Bestell-App von Gorillas (Bild: Golem.de)

Der 10-Minuten-Lieferdienst Gorillas entlässt alle streikenden Angestellten. Betroffen sind laut Angaben der Kuriere Beschäftigte ganzer Lieferstützpunkte in Berlin. Die Geschäftsführung begründet die Entlassungen mit der Tatsache, dass die wiederholten Streiks nicht von einer anerkannten Gewerkschaft organisiert wurden. Es handle sich um wilde Streiks. Darüber berichten der Berliner Tagesspiegel und der Spiegel übereinstimmend. In den Kündigungsschreiben werde auf eine Kündigung aus wichtigem Grund hingewiesen. Die Kündigung erfolge fristlos.

Stellenmarkt
  1. MS SQL-Server / Datenbankadministrator (m/w/d)
    Börse Stuttgart GmbH, Stuttgart
  2. Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter (w/m/d) im Referat SZ 33 Zertifizierung von Netzwerkkomponenten ... (m/w/d)
    Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Freital bei Dresden
Detailsuche

Dem Tagesspiegel bestätigte ein Unternehmenssprecher das Vorgehen und teilte mit, dass es sich um unangekündigte und nicht gewerkschaftlich getragene Streiks gehandelt hat. Diese seien rechtlich unzulässig.

Organisiert wurden die Streiks durch das selbst gegründete Gorillas Workers Collective (GWC).

Gorillas-Beschäftigte hatten bei mehreren Streiks Warenlager des Unternehmens blockiert und die Arbeit zeitweilig niedergelegt. Gründe für die Streiks waren nach Ansicht der Beschäftigten ungerechtfertigte Kündigungen, schlechtes Arbeitsmaterial und zu schwere Lasten.

Golem Akademie
  1. Jira für Anwender: virtueller Ein-Tages-Workshop
    10. November 2021, virtuell
  2. AZ-104 Microsoft Azure Administrator: virtueller Vier-Tage-Workshop
    13.–16. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Gorillas wurde im Mai 2020 gegründet und bekam in der zweiten Finanzierungsrunde im März dieses Jahres 290 Millionen US-Dollar. Dabei wurde das Startup mit 1 Milliarde US-Dollar bewertet. Im Mai 2021 lieferte Gorillas in 26 Städten in Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien und Frankreich aus.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


elknipso 07. Okt 2021 / Themenstart

-------------------------------------------------------------------------------- Die...

LeeRoyWyt 06. Okt 2021 / Themenstart

Ich glaube es geht hier sehr wohl auch um einen Teilaspekt der Auswirkung der...

yumiko 06. Okt 2021 / Themenstart

FDP pur - der Markt regelt das.

ChMu 06. Okt 2021 / Themenstart

Eben, diese Fahrer sehen ihren lokalen Standort in Berlin. Aber selbst da hatten sie...

redmord 06. Okt 2021 / Themenstart

Der Gründer hatte doch vor den Streikenden angekündigt eine Fahrradtour quer durch...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kursabsturz
Teamviewer-Chef spricht über schwere hausgemachte Fehler

Die vielen neuen Mitarbeiter seien nicht richtig eingearbeitet worden. Und die Ziele von Teamviewer seien zu hochgesteckt gewesen, sagt Oliver Steil.

Kursabsturz: Teamviewer-Chef spricht über schwere hausgemachte Fehler
Artikel
  1. Adobe Max 2021: Mehr KI-Funktionen in Photoshop und Premiere Pro
    Adobe Max 2021
    Mehr KI-Funktionen in Photoshop und Premiere Pro

    Adobe hat eine bessere Objektauswahl und einfacheres Kolorieren in Photoshop sowie Optionen für Musikremixing in Premiere Pro vorgestellt.

  2. Rockstar Games: Neue GTA Trilogy läuft auch auf älterer PC-Hardware
    Rockstar Games
    Neue GTA Trilogy läuft auch auf älterer PC-Hardware

    Die Grafik der überarbeiteten GTA Trilogy sieht im Video viel besser aus als im Original. Trotzdem muss es keine ganz neue Hardware sein.

  3. Staatstrojaner: Journalist der New York Times mit Pegasus gehackt
    Staatstrojaner
    Journalist der New York Times mit Pegasus gehackt

    Nach mehreren Versuchen wurde ein Journalist der New York Times mit dem NSO-Trojaner Pegasus infiziert. Schützen konnte er sich nicht.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Speicherprodukte von Sandisk & WD zu Bestpreisen (u. a. Sandisk SSD Plus 2TB 140,99€) • Sapphire Pulse RX 6600 497,88€ • Nintendo Switch OLED 369,99€ • Epos H3 Hybrid Gaming-Headset 144€ • Apple MacBook Pro 2021 ab 2.249€ • EA-Spiele günstiger • Samsung 55" QLED 699€ [Werbung]
    •  /