Start mit SpaceX: Startup will Werbung auf Satelliten zeigen

Das kanadische Unternehmen GEC will jedem, der es sich leisten kann, Werbeplatz auf einem Satelliten in der Umlaufbahn anbieten.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Satellit soll mit Hilfe einer Falcon-9-Rakete ins All geschossen werden.
Der Satellit soll mit Hilfe einer Falcon-9-Rakete ins All geschossen werden. (Bild: SpaceX via Getty Images)

Das Startup GEC (Geometric Energy Corporation) aus Kanada entwickelt eigenen Angaben zufolge einen kleinen Satelliten, einen sogenannten Cubesat, der Werbeanzeigen im All ausstrahlen soll. Der Satellit soll mit Hilfe einer Falcon-9-Rakete von SpaceX in den Orbit geschossen werden, wie Business Insider berichtet.

Stellenmarkt
  1. Ingenieur für Applikation / Techniker für Applikation (m/w/d)
    Viscom AG, Hannover
  2. Referent*in (Technik- und IT-Koordination) Archiv-Bibliothek-Dokumentat- ion
    Zweites Deutsches Fernsehen Anstalt des öffentlichen Rechts, Mainz
Detailsuche

Interessierte sollen sich Platz auf einem Bildschirm kaufen können, der an einer Seite des Satelliten angebracht ist. An der gleichen Seite ist ein Selfie-Stick mit einer Kamera angebracht; die ausgestrahlte Werbung kann dadurch mit der Erde und dem All im Hintergrund live übertragen werden, etwa auf Youtube oder Twitch. Der Satellit soll Anfang 2022 vorgestellt werden.

Um eine Werbeanzeige auf dem Cubesat anzeigen lassen zu können, müssen Token gekauft werden. Insgesamt sind fünf Token notwendig, jeweils einer für die Position auf der Y- und auf der X-Achse des Pixelsystems des Bildschirms, einer für die Helligkeit, einer für die Farbe und einer für die Länge des Zeitraums, in dem die Werbung angezeigt wird.

Anzeigen werden mit Kryptogeld bezahlt

Dem Chef von GEC, Samuel Reid, zufolge sollen Kunden ihre Werbeanzeige mithilfe von Kryptowährungen wie Ethereum bezahlen können. In Zukunft will Reid auch Zahlungen mit Dogecoin ermöglichen, einer stark volatilen Spekulationswährung, die SpaceX-Chef Elon Musk in der Vergangenheit oft gehypt hat.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Wie teuer ein Token sein wird, konnte GEC im Gespräch mit Business Insider noch nicht verraten. Auch SpaceX hat auf eine entsprechende Anfrage nicht reagiert.

Die Zusammenarbeit mit SpaceX entstand eher zufällig: Nachdem Reid auf eine erste Anfrage 2018 keine Antwort bekommen hatte, fing er an, als Lehrer in der Ad-Astra-Schule von SpaceX zu arbeiten. Dort unterrichtete der hauptberufliche Lehrer auch einige von Elon Musks Kindern. Dies soll ihm geholfen haben, die Aufmerksamkeit von Musk zu erlangen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


desaboya 10. Aug 2021 / Themenstart

Und die Scheibe wird von vier gigantischen Elefanten getragen.

MrTridac 10. Aug 2021 / Themenstart

"Geo" nicht im Sinne "Erde" sondern im Sinne relative Positionen von Objekten? Wenn die...

Sharra 10. Aug 2021 / Themenstart

Werbefritzen könnten nicht NOCH bescheuerter werden...

FerdiGro 09. Aug 2021 / Themenstart

Nix. Das ist ja das Problem. Es wird einfach nur nach Möglichkeiten gesucht mehr Geld zu...

Poison Nuke 09. Aug 2021 / Themenstart

für das Internet hat sich doch auch eine Organisation gefunden z.B. ^^

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Elektromobilität
BMW gibt sich mit 600 Kilometern Reichweite zufrieden

Reichweite ist für BMW wichtig, aber nicht am wichtigsten. Eine Rekordjagd nach immer mehr Kilometern sehen die Entwickler nicht vor.

Elektromobilität: BMW gibt sich mit 600 Kilometern Reichweite zufrieden
Artikel
  1. Telekom: Vodafone will unseren Glasfaserausbau bremsen
    Telekom
    Vodafone will "unseren Glasfaserausbau bremsen"

    Vodafone habe den eigenen Glasfaserausbau kürzlich für beendet erklärt und nehme den Spaten nicht in die Hand, erklärte die Telekom.

  2. Chorus angespielt: Automatischer Arschtritt im All
    Chorus angespielt
    Automatischer Arschtritt im All

    Knopfdruck, Teleport hinter Feind, Abschuss: Das Weltraumspiel Chorus will mit Story, Grafik und Ideen punkten. Golem.de hat es angespielt.
    Von Peter Steinlechner

  3. Lightning ade: EU will USB-C als alleinige Handy-Ladebuchse vorschreiben
    Lightning ade  
    EU will USB-C als alleinige Handy-Ladebuchse vorschreiben

    Die EU-Kommission will eine einheitliche Ladebuchse einführen. USB-C soll zum Aufladen aller möglichen Kleingeräte verwendet werden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Asus 27" WQHD 144Hz 260,91€ • Alternate-Deals (u. a. Acer Nitro 27" FHD 159,90€) • Neuer Kindle Paperwhite Signature Edition vorbestellbar 189,99€ • Black Week bei NBB: Bis 50% Rabatt (u. a. MSI 31,5" Curved WQHD 165Hz 350€) • PS5 Digital mit FIFA 22 bei o2 bestellbar [Werbung]
    •  /