Start in wenigen Monaten: Trump plant Social-Media-Comeback mit eigenem Netzwerk

Twitter, Facebook und Co. haben ihn von ihren Plattformen verbannt. Jetzt plant Donald Trump den Launch eines eigenen sozialen Netzwerks.

Artikel veröffentlicht am , Manuel Bauer
Meldet sich Donald Trump tatsächlich bald mit einem eigenen sozialen Netzwerk zurück?
Meldet sich Donald Trump tatsächlich bald mit einem eigenen sozialen Netzwerk zurück? (Bild: Joe Raedle/Getty Images)

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump bereitet den Start eines eigenen Social-Media-Dienstes vor. Das verkündete sein Berater Jason Miller jüngst im Gespräch mit dem US-TV-Sender Fox News. Schon in zwei bis drei Monaten könne die neue Plattform demnach fertig sein. Gegenwärtig befinde sich Trump in Verhandlungen mit mehreren Unternehmen, die eine Umsetzung seiner Pläne übernehmen könnten.

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Namen nannte Miller in diesem Zusammenhang nicht. Stattdessen untermauerte er die Neuigkeit mit vollmundigen Ankündigungen. Die Plattform werde "das Marktsegment neu definieren" und unmittelbar nach dem Start "mehrere zehn Millionen Nutzer" anziehen. "Es wird eine große Sache, wenn Donald Trump durchstartet", sagte Miller. Der Republikaner stand Trump bereits während der letzten Präsidentschaftskampagne als Berater zur Seite.

Nachdem Trump-Anhänger am 6. Januar 2021 das US-Kapitol gestürmt hatten, verbannten alle namhaften sozialen Netzwerke den damals noch amtierenden US-Präsidenten von ihren Plattformen. Der Schritt gilt bis heute als umstritten und entfachte eine Debatte über Meinungsfreiheit und Zensur in sozialen Netzwerken. Gleichzeitig kappte er Donald Trumps wichtigste Kommunikationskanäle.

Trump benötigt soziales Netzwerk als Sprachrohr

Über die gesamte Amtszeit seiner Präsidentschaft hatte Trump vor allem Twitter dazu genutzt, den Kontakt zu seiner Basis zu halten und sich abseits von Pressekonferenzen, TV-Auftritten und der Kontrolle seiner Berater meist völlig ungefiltert zum Weltgeschehen zu äußern. Damit verursachte er mehr als einen Eklat, befeuerte aber gleichzeitig den Kult um seine Person. Seit seiner groß angelegten Verbannung aus den sozialen Netzwerken fehlt Trump dieses Sprachrohr.

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Völlig überraschend kommt der Plan eines eigenen sozialen Trump-Netzwerks nicht. Der umstrittene Unternehmer hatte bereits zum Ende seiner Amtszeit laut über die Gründung eines eigenen TV-Senders nachgedacht. Schon damals bestanden Zweifel daran, dass Trump über die finanziellen Mittel und die Infrastruktur verfügt, um ein solches Vorhaben umzusetzen. Ein eigener Social-Media-Service scheint in diesem Zusammenhang deutlich plausibler.

Ob und wenn ja, wann Trumps Dienst tatsächlich durchstartet, bleibt abzuwarten. Da sich der 74-Jährige aktuell noch in Verhandlungen befindet, könnte die Entwicklung des Projekts weit weniger fortgeschritten sein, als Miller mit seiner Ankündigung glauben machen will.

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