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Lieferroboter oder Lieferdrohne

Ersonnen wurde der Roboter von Ahti Heinla, der auch an der Entwicklung von Skype beteiligt war. Starship Technologies hat er zusammen mit seinem Skype-Kollegen Janus Friis gegründet. Der Roboter war indes gar nicht für den Einsatz auf der Erde, im nassen Hamburg etwa, konzipiert. Stattdessen sollte er in den Wüsten des Mars umherfahren. Aufgabe war nicht, den Marsmännchen ihr Essen zu bringen, sondern er sollte auf dem Nachbarplaneten Proben sammeln. Das Projekt war Teil der Nasa Centennial Challenge, an der sich Heinla beteiligte.

  • Der Lieferoboter von Starship Technologies in Hamburg - er soll sich möglichst unauffällig ins Stadtbild einfügen und wenig Aufmerksamkeit erregen. (Foto: Petra Vogt)
  • Er soll Pakete vom Paketshop zum Adressaten bringen - wann es diesem passt. (Foto: Petra Vogt)
  • In den Laderaum passt der Inhalt von drei bis vier Einkaufstaschen - etwa 10 kg. (Foto: Petra Vogt)
  • Den Roboter öffnen kann nur der Empfänger - er authentifiziert sich über eine App. (Foto: Petra Vogt)
  • Entwickelt wurde der Roboter von Ahti Heinla (l.) - und zwar als Marsrover für einen Nasa-Wettbewerb. (Foto: Joel Kowsky/Nasa)
  • Ein bisschen außerirdisch sieht er auch aus. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Roboter orientiert sich mit GPS und verschiedenen Sensoren. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Sein spezielles Fahrwerk macht ihn sehr wendig ... (Foto: Petra Vogt)
  • ... und erlaubt es, Hindernisse zu überwinden - allerdings eher Bordsteine als Füße. (Foto: Petra Vogt)
  • Daimlers Vision Van könnte als rollender Hub für die Roboter eingesetzt werden. (Foto: Daimler)
  • Die Roboter werden automatisch beladen und schwärmen aus. (Foto: Daimler)
Entwickelt wurde der Roboter von Ahti Heinla (l.) - und zwar als Marsrover für einen Nasa-Wettbewerb. (Foto: Joel Kowsky/Nasa)
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Damit das Fahrzeug auch auf der unwegsamen Marsoberfläche nicht stecken bleibt, ist es sehr wendig. Die Konstruktion seines Fahrgestells ähnelt dem Marsrovers Curiosity. So kann der Roboter etwa Bürgersteige überwinden oder auf engstem Raum, also um die eigene Achse, drehen. Um einen so kleinen Wendekreis zu fahren, hebt der Roboter die hinteren Räder an und dreht auf vier Rädern.

Der Roboter fährt elektrisch

Die Auslieferung per Roboter hat einige Vorteile: Da er weitgehend autonom ist, spielt die Tageszeit kaum eine Rolle. Der Empfänger kann sich das Paket oder seine Lebensmittel liefern lassen, wann er möchte. Da das Fahrzeug elektrisch betrieben wird, macht es kaum Geräusche. Er kann also auch am späten Abend liefern - wenn die Nachbarn von einem dieselbetriebenen Lieferwagen wenig begeistert wären.

Was den Lärmpegel angeht, kann auch eine Drohne nicht mit dem noch namenlosen Roboter konkurrieren. Außerdem ist der sicherer: Wenn tatsächlich alle Systeme ausfallen sollten, fährt er einfach geradeaus, bis er an einem Hindernis stecken bleibt. Sollte das ein menschliches Bein sein, dürfte bei Schrittgeschwindigkeit der Aufprall und damit auch die Verletzung nicht allzu schlimm ausfallen. Der Absturz einer Lieferdrohne ist gefährlicher.

Der Roboter braucht neue Regeln

Entsprechend sei auch die Bereitschaft der Städte, den Roboter auf den Straßen zuzulassen, recht groß gewesen, erzählt Burland-Harris. Denn nicht nur für fliegende, auch für fahrende Roboter gibt es rechtliche Einschränkungen, die zu überwinden sind. Schließlich hätten sie ein komplett neuartiges Gefährt entwickelt.

Für dieses spreche, dass es sauber und leise sei, dass es helfe, den Verkehr zu verringern und Staus zu vermeiden, und dass es mehr Bequemlichkeit vor allem für Ältere oder Behinderte biete. Es gebe viele Argumente dafür, dass sie mit ihrem Projekt bisher noch auf keinen Widerstand gestoßen seien, sagt der Marketingchef von Starship Technologies - anders als die Unternehmen, die gern ihre Waren vom Copter vom Versandzentrum zum Kunden transportieren lassen möchten.

Der Lieferwagen hat Lieferroboter an Bord

Das kann der Lieferroboter nicht - sein Einsatzgebiet ist die letzte Meile. Kommen die Waren von einem weiter entfernten Ort, sollen sie per Lieferwagen an eine Relaisstation geliefert und von dort aus zum Kunden gebracht werden. Oder der Lieferwagen hat die Roboter gleich an Bord - wie sich das Daimler für seinen Vision Van vorstellt.

Neben Paketen sollen die Roboter künftig auch Lebensmittel oder Essen, das online bestellt wurde, ausliefern.

 Starship Technologies: Es wird immer nach Diebstahl und Vandalismus gefragtKein zweiter Blick für den Roboter 
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Friedhelm 28. Sep 2016

Am Ende lieferte der DHL Mann gar nicht mehr. Bis Ende 2013 kamen duzende Pakete im 3...

TheUnichi 23. Sep 2016

Nach deiner Analyse ist es ja recht unproblematisch einen Juwelier zu überfallen. Nachts...

Achranon 22. Sep 2016

Da fehlt doch dann der entscheidende Teil mit den 100 Jungfrauen im Himmel. Nee, ich...

the_wayne 21. Sep 2016

Die Firma heißt "Starship Technologies". Aber der Roboter sieht aus wie ein Camping-Klo...

der_wahre_hannes 19. Sep 2016

Dir ist aber schon klar, dass so eine Packstation Platz braucht? Erstmal Platz für die...


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