Starship Technologies: Domino's liefert in Hamburg Pizza per Roboter aus

Der Pizzabote ist kein Mensch: Die Schnellrestaurantkette Domino's Pizza will hierzulande Roboter von Starship Technologies einsetzen, um Essen auszuliefern. Die erste Pizza soll demnächst in Hamburg ausgeliefert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Lieferroboter von Starship Technologies: zu wenig Pizzaboten
Lieferroboter von Starship Technologies: zu wenig Pizzaboten (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Pizza per Roboter: Die Schnellrestaurantkette Domino's Pizza will künftig in Deutschland und den Niederlanden Essen mit dem Roboter von Starship Technologies ausliefern lassen. Ein Test soll in Kürze starten.

Der sechsrädrige Roboter soll die Pizza und andere Speisen im Umkreis von zwei Kilometern um eine Filiale ausliefern. Zu Beginn will Domino's etwa ein halbes Dutzend Roboter einsetzen und die Zahl später aufstocken. Sobald die Behörden die nötigen Genehmigungen erteilt haben, können die Roboter rollen. Das soll in den kommenden zwei Monaten der Fall sein.

Pizza für Hamburger

Zunächst werden die Roboter in Hamburg unterwegs sein. Dort sind die Roboter bereits bekannt: Der Logistikdienstleister Hermes setzt die Roboter in einem Pilotprojekt in der Hansestadt ein. Nach Hamburg will Domino's den Dienst in weiteren Städten in Deutschland und den Niederlanden anbieten.

  • Der Lieferoboter von Starship Technologies in Hamburg - er soll sich möglichst unauffällig ins Stadtbild einfügen und wenig Aufmerksamkeit erregen. (Foto: Petra Vogt)
  • Er soll Pakete vom Paketshop zum Adressaten bringen - wann es diesem passt. (Foto: Petra Vogt)
  • In den Laderaum passt der Inhalt von drei bis vier Einkaufstaschen - etwa 10 kg. (Foto: Petra Vogt)
  • Den Roboter öffnen kann nur der Empfänger - er authentifiziert sich über eine App. (Foto: Petra Vogt)
  • Entwickelt wurde der Roboter von Ahti Heinla (l.) - und zwar als Marsrover für einen Nasa-Wettbewerb. (Foto: Joel Kowsky/Nasa)
  • Ein bisschen außerirdisch sieht er auch aus. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Roboter orientiert sich mit GPS und verschiedenen Sensoren. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Sein spezielles Fahrwerk macht ihn sehr wendig ... (Foto: Petra Vogt)
  • ... und erlaubt es, Hindernisse zu überwinden - allerdings eher Bordsteine als Füße. (Foto: Petra Vogt)
  • Daimlers Vision Van könnte als rollender Hub für die Roboter eingesetzt werden. (Foto: Daimler)
  • Die Roboter werden automatisch beladen und schwärmen aus. (Foto: Daimler)
Er soll Pakete vom Paketshop zum Adressaten bringen - wann es diesem passt. (Foto: Petra Vogt)

De Lieferroboter wurde von Starship Technologies entwickelt, dem Unternehmen der Skype-Gründer Ahti Heinla und Janus Friis. Der Roboter fährt bis zu 6 km/h schnell und hat einen Aktionsradius von etwa 5 Kilometern. Ideal ist eine Distanz von 2 bis 3 Kilometern. Der Roboter navigiert mit Hilfe des Satellitennavigationssystems GPS. Er fährt autonom, wird aber von einer Leitzentrale aus überwacht.

Eine App öffnet den Roboter

Der Roboter kann eine Nutzlast von 10 Kilogramm transportieren - das reicht auch für eine Familienbestellung. Ist der Roboter am Ziel, erhält der Kunde eine Nachricht auf sein Smartphone. Das braucht er auch, um an das Essen zu kommen: Über eine App sendet er ein Kommando an den Roboter, den Deckel zu öffnen.

Domino's arbeitet schon seit längerem mit robotischen Lieferanten: In Neuseeland hat die Schnellrestaurantkette im vergangenen Jahr einen fahrenden Lieferroboter sowie eine Lieferdrohne ausprobiert.

Die Angst, die Roboter nähmen Menschen die Arbeit weg, ist an dieser Stelle unbegründet: Domino's teste die Roboter, weil es zu wenige Fahrer gebe, sagte Karsten Freigang, Chef von Domino's in Deutschland, dem Handelsblatt. Domino's hat 2015 Joey's Pizza übernommen und ist seither hierzulande der führende Pizza-Lieferdienst.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anonymouse 03. Apr 2017

Wieso sollte man das tun? Das könnte man ja jetzt auch schon problemlos machen. So einem...

Anonymouse 03. Apr 2017

Und woher nimmst du diese Definition?

quineloe 02. Apr 2017

Was ist denn das für 1 illegaler Mindestlohn?

Anonymer Nutzer 31. Mär 2017

...wir machen uns um Drohnen, LKW und herrenlose koffer an bahnhöfen sorgen und...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Star Wars
Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps

Eine bessere Story bekommt der legendär schlechte Film dadurch leider nicht. Bis heute lieben ihn einige Fans aber vor allem wegen seiner Absurdität.

Star Wars: Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps
Artikel
  1. Lohn und Gehalt: OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr
    Lohn und Gehalt
    OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr

    Die Firma hinter Chat-GPT zahlt im Vergleich zu Unternehmen wie Nvidia besonders gut. Erfahrene Forscher und Entwickler auf dem Gebiet sind Mangelware.

  2. Software-Probleme: Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt
    Software-Probleme
    Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt

    Chevrolet hat einen Verkaufsstopp für sein neues Elektro-SUV Blazer verhängt, weil die Besitzer zahlreiche Softwareprobleme gemeldet haben.

  3. USA: Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu
    USA
    Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu

    Das US-Solarunternehmen iSun und der deutschen Agrivoltaik-Firma Next2Sun bauen in den USA eine Solaranlage mit vertikal aufgestellten Solarmodulen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Crucial P5 Plus 2 TB mit Kühlkörper 114,99€ • Crucial Pro 32 GB DDR5-5600 79,99€ • Logitech G915 TKL LIGHTSYNC RGB 125,11€ • Anthem PC 0,99€ • Wochenendknaller bei MediaMarkt • MindStar: Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000 159€, XFX RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black 789€ [Werbung]
    •  /