Starship: SpaceX stellt Updates für Starship und Super Heavy V3 vor
Kurz vor dem ersten Start der dritten Starship-Version, der aktuell für den 19. Mai 2026 vorgesehen ist, hat SpaceX(öffnet im neuen Fenster) die zahlreichen Neuerungen des gesamten Systems aus Raumschiff und Trägerrakete vorgestellt. Ziel der Optimierungen war es, den Aufbau insgesamt einfacher zu gestalten, Masse zu reduzieren und die Verlässlichkeit zu steigern.
Dadurch soll sich die Zeit für die Überprüfung des Starships nach der Nutzung deutlich verkürzen. Außerdem sollen durch die Optimierungen Betankungen im Orbit vorgenommen werden können. Dies gilt als essenzieller Schritt, um nicht nur große Nutzlasten zum Mond, sondern zukünftig auch zum Mars bringen zu können.
Von früheren Zielen bezüglich Schub und Nutzlast ist die dritte Version des Starships jedoch weit entfernt. Der ursprünglich schon für 2024 angesetzte Erstflug sollte mit bis zu 200 Tonnen Nutzlast möglich sein. Nun wird die Hälfte davon angestrebt.
Verbesserter Schutz, weniger Teile
An der Trägerrakete Super Heavy V3 reduzierte sich die Anzahl der Finnen von vier auf drei, während ihre jeweilige Größe zunahm. Eine veränderte Treibstoffzufuhr soll zukünftig den Start aller 33 Raptor-Triebwerke gleichzeitig ermöglichen, was eine bessere Manövrierbarkeit erlaubt.
An verschiedenen Stellen wurden Komponenten eingespart. Das ist besonders gut an den Triebwerken zu erkennen, deren Masse im Vergleich zur ersten Version mehr als halbiert wurde. Die Schubkraft liegt dagegen 50 Prozent höher. Gleichzeitig spricht SpaceX von neuen Schutzschilden zwischen den Triebwerken. Für die Betankung am Boden wurden zudem Redundanzen hinzugefügt.
Vergleichbar sollen die Verbesserungen bei Starship sein. Auch dessen Komponentenzahl und Masse wurden reduziert. Die Kraftstoffverteilung soll verbessert sein und die Treibstofftanks sollen zuverlässiger funktionieren.
Entwicklung längst nicht abgeschlossen
Insbesondere von der angestrebten Betankung im Orbit verspricht sich SpaceX Vorteile. Die Missionsdauer könnte damit erhöht werden, sofern die passende Infrastruktur in der Erdumlaufbahn ebenfalls Gestalt annimmt.
Wie sich die Verbesserungen in der Praxis auswirken, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Wann die vierte und abschließende Version des Starships startklar sein wird, ist noch ungewiss.
SpaceX hält aber am Plan fest, irgendwann eine Nutzlast von mehr als 200 Tonnen zu erreichen, um am Ende den Mars ansteuern zu können.
- Anzeige Hier geht es zu Mars: Der rote Planet zum Greifen nah bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



