Starlink: SpaceX steht zwischen Flaute und Rekordjagd

Die nächsten 60 Starlink-Satelliten stehen zum Start bereit, nachdem in diesem Jahr ungewöhnlich wenige Raketen gestartet sind - nicht nur von SpaceX. Die Flaute hat SpaceX selbst verursacht und einen Paradigmenwechsel in der Raumfahrt eingeläutet.

Artikel von veröffentlicht am
Die neuen Starlink-Satelliten sollen die vierfache Bandbreite der Prototypen liefern.
Die neuen Starlink-Satelliten sollen die vierfache Bandbreite der Prototypen liefern. (Bild: Screenshot/SpaceX)

Seit über drei Monaten ist keine Falcon 9 mehr gestartet. Nun steht wieder eine Rakete bereit zum Start einer zweiten Ladung von 60 Starlink-Satelliten. Der Start ist angesetzt für 15:56 MEZ. Die Satelliten sollen erstmals die volle Leistung erreichen. Nachdem die Prototypen nur im Ku-Band funkten, sollen die neuen Satelliten auch das kurzwelligere Ka-Band bedienen und so die Leistung mehr als verdoppeln. Die Falcon-9-Rakete benutzt dabei eine Erststufe für einen vierten Flug - ein neuer Rekord. Außerdem wird erstmals die Nutzlastverkleidung von einem früheren Start wiederverwendet.


Weitere Golem-Plus-Artikel
Plattform oder Dienst betreiben: Macht es wie die Maurer!
Plattform oder Dienst betreiben: Macht es wie die Maurer!

Warum man die Operationalisierung einer Plattform nicht zu sehr aufblasen sollte, man durch Silodenken aber viel anfälliger für Ausfälle wird.
Ein Ratgebertext von Felix Uelsmann


Open Source: Der Patch-basierte Git-Workflow soll bleiben!
Open Source: Der Patch-basierte Git-Workflow soll bleiben!

Patches für Open-Source-Projekte per E-Mail zu schicken, scheint umständlich und aus der Zeit gefallen, hat aber einige Vorteile.
Von Garrit Franke


Software: Wie Entwickler Fehler aufspüren - oder gleich vermeiden
Software: Wie Entwickler Fehler aufspüren - oder gleich vermeiden

Es gibt zahlreiche Arten von Softwarefehlern. Wir erklären, welche Testverfahren sie am zuverlässigsten finden und welche Methoden es gibt, um ihnen vorzubeugen.
Von Michael Bröde


    •  /