Starlink: SpaceX darf 7.500 weitere Satelliten ins All schicken

Die US-Telekommunikationsbehörde Federal Communications Commission (FCC) hat SpaceX am 10. Januar 2026 die Erlaubnis erteilt(öffnet im neuen Fenster) , 7.500 zusätzliche Starlink-Satelliten zu starten. Damit darf das Unternehmen insgesamt 15.000 Satelliten der zweiten Generation betreiben. Die erste Hälfte war bereits im Dezember 2022 genehmigt worden.
Mit dieser Genehmigung(öffnet im neuen Fenster) kann SpaceX weltweit Internet per Satellit anbieten – sowohl für fest installierte Empfänger als auch für mobile Endgeräte. Das System soll auch Gebiete erreichen, in die keine normalen Mobilfunkmasten stehen.
Die Behörde hatte vor einigen Jahren noch gezögert, die vollen 15.000 Satelliten zu genehmigen. Damals gab es Bedenken wegen der Gefahr von Weltraumschrott und möglichen Kollisionen im Orbit. Jetzt sind diese Bedenken offenbar ausgeräumt.
Was sich ändert: niedrigere Flughöhe und Handyempfang
SpaceX plant, rund 4.400 bestehende Satelliten im Jahr 2026 von 550 auf 480 Kilometer Höhe abzusenken . Der Grund: In niedrigeren Höhen gibt es weniger Weltraumschrott, was Zusammenstöße unwahrscheinlicher macht.
Die neue Genehmigung erlaubt es SpaceX erstmals auch, Mobilfunkdienste anzubieten. In den USA arbeitet das Unternehmen dafür mit T-Mobile zusammen. Nutzer sollen damit auch in abgelegenen Gebieten ohne Mobilfunknetz mit ihren Smartphones telefonieren und im Internet surfen können.
Um weniger von Mobilfunkanbietern abhängig zu sein, hat SpaceX kürzlich Funkfrequenzen vom Konkurrenten Echostar für 17 Milliarden US-Dollar gekauft.
Kritik von Konkurrenten
Nicht alle sind mit den Expansionsplänen von SpaceX einverstanden. Das Unternehmen beantragte im September 2025, weitere 15.000 Satelliten speziell für Mobilfunkdienste starten zu dürfen.
Konkurrenten wie Viasat und Globalstar wehren sich gegen diese Pläne(öffnet im neuen Fenster) . Sie befürchten, dass SpaceX zu viel Kontrolle über begrenzte Ressourcen wie Umlaufbahnen und Funkfrequenzen erhält. Außerdem könnte es zu Störungen bei anderen Satellitenbetreibern kommen.
FCC-Chef Brendan Carr unterstützt SpaceX öffentlich und argumentiert, dass mehr Satelliten den Wettbewerb stärken und bessere Internetversorgung für alle bringen würden. Die Genehmigung ist ein wichtiger Schritt für SpaceX, um das weltweite Satelliteninternetgeschäft weiter auszubauen.



