Starlink Portability: Satelliteninternet von SpaceX darf anderswo genutzt werden

Starlink-Kunden dürfen die Schüssel für das Satelliteninternet am Urlaubsort aufstellen - wenn Starlink dort verfügbar ist und sie einen Aufpreis zahlen.

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Starlink-Satellitenschüssel: Satelliteninternet im Nationalpark
Starlink-Satellitenschüssel: Satelliteninternet im Nationalpark (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Satelliteninternet überall: Starlink-Kunden können den Dienst künftig auch unterwegs nutzen. Allerdings gegen Aufpreis.

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Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX verspricht, dass sein Dienst an Orten zu empfangen ist, an denen es sonst kein Breitbandinternet gibt. Für Starlink-Kunden bedeutet das jedoch nicht, dass sie ihre Schüssel für den Satelliteninternetempfang auch überall aufstellen dürfen. Im Gegenteil: Der Dienst darf nur an der registrierten Adresse genutzt werden.

Das hat SpaceX mit der Option Portability geändert: Kunden können Starlink auch unterwegs nutzen. Wer also mit dem Wohnmobil unterwegs ist, kann auf dem Campingplatz oder auch in der Wildnis Mails abrufen oder Filme streamen.

Starlink ist nicht überall verfügbar

Voraussetzung ist, dass der Dienst am entsprechenden Ort verfügbar ist. Doch bislang kann der Dienst nicht überall auf der Welt empfangen werden. Das gilt beispielsweise für weite Teile Skandinaviens, den Norden Schottlands oder die südlichen und östlichen Mittelmeeranrainer.

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Ein Camper aus den USA twitterte begeistert, er habe in einem abgelegenen Nationalpark keinen Mobilfunkempfang gehabt, aber dafür schnelles Internet per Starlink. SpaceX-Chef Elon Musk antwortete ebenfalls per Twitter, Starlink sei großartig für Wohnmobile, Camping und andere Aktivitäten außerhalb von Städten.

An Orten mit vielen Starlink-Nutzern sollen die regulären Nutzer keine Einbußen bei der Übertragungsgeschwindigkeit bekommen. Deshalb behält SpaceX sich vor, die Übertragung bei Portability-Nutzern zu drosseln. Zudem ist der Dienst auf nicht-mobile Nutzung eingeschränkt. Das heißt, im Auto darf er während der Fahrt nicht genutzt werden.

Die Hardware soll weniger Leistung aufnehmen

Allerdings arbeitet das Unternehmen auch daran. So soll nach Angaben von Musk durch ein Software-Update die Leistungsaufnahme reduziert werden, so dass die Starlink-Hardware am 12-Volt-Anschluss im Auto betrieben werden könne.

Starlink hatte die Portability-Option schon seit etwa zwei Monaten für einzelne Kunden zugänglich gemacht. Inzwischen ist sie für alle verfügbar. Wer sie nutzen möchte, zahlt dafür 25 US-Dollar mehr im Monat.

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