Starlink Maritime: SpaceX bietet Starlink für Yachten und Schiffe an

Starlinks Satelliteninternet an Bord ist teuer, die Abdeckung noch gering. Letzteres will SpaceX bald ändern.

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Starlink-Schüssel an Bord: Man braucht zwei, um bei rauer See die Verbindung nicht zu verlieren.
Starlink-Schüssel an Bord: Man braucht zwei, um bei rauer See die Verbindung nicht zu verlieren. (Bild: SpaceX)

Surfen auf Booten und Schiffen: Der Satelliteninternetdienst Starlink steht jetzt auch für Wasserfahrzeuge zur Verfügung. Die Abdeckung ist allerdings noch stark eingeschränkt.

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Starlink Maritime heißt der Dienst. Gedacht ist er für Handelsschiffe, Ölplattformen oder Luxusyachten. Das Raumfahrtunternehmen SpaceX hat den Dienst auch schon selbst genutzt: um Videos von der Landung der Falcon-Raketen auf den Pontons auf See zu übertragen.

Um den Dienst nutzen zu können, bedarf es anderer Hardware als an Land: An Bord müssen zwei Satellitenschüsseln aufgestellt werden. Das sei nötig, um auch bei rauer See oder im Sturm die Verbindung aufrecht erhalten zu können, erklärte SpaceX-Chef Elon Musk in einem Tweet.

Die FCC lässt mobile Starlink-Nutzung zu

Das Angebot startet etwa Woche, nachdem die US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) die Nutzung des Dienstes in verschiedenen Vehikeln, die in Bewegung sind, gestattet hat. Damit kann SpaceX Starlink für Autos und Lkw, in Flugzeugen und eben auf Wasserfahrzeugen wie Schiffen und Booten anbieten.

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SpaceX hatte kürzlich die Option Portability eingeführt. Sie ermöglicht es Privatkunden von Starlink, den Dienst gegen Aufpreis unterwegs zu nutzen. Das Satelliteninternet darf dann nicht mehr nur an der registrierten Adresse genutzt werden, sondern auch anderswo, etwa im Urlaub. Das gilt allerdings nur für eine stationäre Nutzung.

SpaceX verspricht eine Datenrate von 350 MBit/s. Die Abdeckung ist allerdings noch sehr gering: Derzeit steht Starlink Maritime nur an den Küsten der US-Festlandstaaten, Mexikos, Chiles, Neuseelands sowie in Teilen Australiens und Brasiliens und auf einigen Karibikinseln zur Verfügung. In Europa gibt es Starlink Maritime im gesamten Mittelmeer sowie in Teilen von Nord- und Ostsee.

SpaceX will die Abdeckung verbessern

Bis Ende dieses Jahr sollen noch der Südozean sowie ein Streifen rund um den Erdball hinzukommen, der etwa von der Südgrenze Mexikos bis zur Höhe der Nordspitze des dänischen Festlands reicht. Im ersten Quartal kommenden Jahres soll die Starlink-Konstellation dann den ganzen Globus abdecken. Das heißt, der Dienst ist dann auf allen Meeren zu empfangen.

Internet an Bord ist jedoch ein teurer Spaß: Der Dienst kostet im Monat 5.000 US-Dollar. Für die Hardware verlangt SpaceX 10.000 US-Dollar. Allerdings bietet das Unternehmen die Möglichkeit, den Dienst jederzeit zu pausieren, so dass die Nutzung an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden kann.

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Renricom 08. Jul 2022 / Themenstart

Vermutlich ist der Preis entsprechend hoch angesetzt, um die Nutzerzahlen vorerst gering...

Haukeeee 08. Jul 2022 / Themenstart

Auf dem Ozean fliegen die Satelliten aber sicher meist ungenutzt und alleine durch die...

Fotobar 08. Jul 2022 / Themenstart

Wenn man bedenkt, wie viele Satelliten dafür ins All geschossen werden und eine normale...

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