Starlink: 54 neue Satelliten fürs Internet aus dem All

Selbst in den entlegensten Winkeln der Erde soll schnelles Internet zuverlässig zur Verfügung stehen. Die Ukraine profitiert bereits davon.

Artikel veröffentlicht am , Wolfgang Kempkens
Falcon 9 kurz nach dem Start
Falcon 9 kurz nach dem Start (Bild: SpaceX)

Starlink, das vom US-Raumfahrtunternehmen SpaceX betriebene Satellitennetzwerk, das weltweiten Internetzugang bieten soll, ist gerade um 54 Satelliten gewachsen. Damit stehen irdischen Nutzern rund 2.500 dieser Anlagen zur Verfügung, die im niedrigen Erdorbit kreisen - in rund 550 Kilometern Höhe. Die Satelliten wurden mit einer Falcon-9-Rakete ins All geschossen, die ebenfalls von SpaceX, dem Raumfahrtunternehmen des Tesla- und Paypal-Gründers Elon Musk, gebaut wird. Es handelte sich um die 48. Mission der Rakete in diesem Jahr.

Start in Florida

Startplatz war die Cape Canaveral Space Force Station in Florida. Die erste Stufe landete etwas weniger als neun Minuten nach dem Start auf der unbemannten schwimmenden Plattform von SpaceX. Die Satelliten wurden 15 Minuten nach dem Start erfolgreich ausgesetzt.

Im Endausbau soll das Netz rund 30.000 Satelliten umfassen und Internetzugang selbst für den entlegensten Winkel der Erde bieten. In vielen Regionen Afrikas, Asiens und Südamerikas ist der Internetzugang vor allem in ländlichen Gebieten kaum oder gar nicht möglich. Das will Musk ändern.

SpaceX übernimmt Kosten für die Ukraine

Der Starlink-Dienst hat sich für die belagerten Ukrainer während der russischen Invasion bereits als entscheidend für die Kommunikation erwiesen. SpaceX hat zugesagt, die Nutzung der Satelliten in der Ukraine zu finanzieren. Ursprünglich wollte das Pentagon die Kosten tragen.

Abo kostet in Europa 80 Euro im Monat

Für die Nutzer des Systems produziert SpaceX eigene Terminals. Das ist eine Antenne, die mit Elektromotoren entsprechend der Bewegung des jeweiligen Satelliten nachgeführt werden. In den USA erhielt das Unternehmen im März 2020 eine Generallizenz für den Betrieb von einer Million dieser Geräte. Während des Betatests in den USA kostete ein Terminal 500 Dollar, der Dienst selbst kostet in dieser Phase 100 Dollar im Monat. In den EU-Ländern bietet das Unternehmen Terminals zum Preis von 460 Euro an. Die monatlichen Kosten liegen bei 80 Euro, die Übertragungsleistung bei 50 bis 200 Megabit pro Sekunde.

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Fotobar 22. Okt 2022

Das ist ganz schön eingebildet von dir, von dir auf andere zu schließen. Dein Wohnort...

Fotobar 22. Okt 2022

Das kannst du nicht pauschalisieren, da es darauf ankommt, wie viele Menschen es in...

JE 21. Okt 2022

Nein, tut es nicht - ich habe auch schon gesucht



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