Starfleet Academy: Robert Picardo und Gina Yashere über Staffel 2

Die erste Staffel von Star Trek : Starfleet Academy startet am 15. Januar, die zweite ist fast schon abgedreht. Im Gespräch mit der US-amerikanischen, auf Star Trek spezialisierten Website Trekmovie(öffnet im neuen Fenster) wurden die Schauspieler Robert Picardo und Gina Yashere gefragt, wie sich ihre Figuren von der ersten zur zweiten Staffel entwickeln.
Liebe kommt ins Spiel
Gina Yashere deutet an, dass sich Lura zwischen Staffel 1 und 2 spürbar verändert. Zwar habe man bereits zuvor kleine Risse in ihrer harten Fassade erkennen können, doch nun werde erstmals die ganze Bandbreite ihres Charakters sichtbar. Vor allem ihre persönliche Beziehung spiele dabei eine zentrale Rolle. Das Publikum werde Seiten von Lura sehen, die man ihr kaum zugetraut hätte – bis hin zu der überraschenden Erkenntnis, dass sie tatsächlich zu Liebe fähig ist. Viel mehr wolle Yashere allerdings noch nicht verraten.
Auch Robert Picardo stellt für seine Figur eine neue Phase in Aussicht. Nach rund 800 Lebensjahren sei ein weiteres Jahr zwar kaum der Rede wert, entscheidend seien jedoch die Beziehungen, die sein Charakter nun eingeht. Besonders prägend seien dabei zwei Kadetten an der neu gestarteten Sternenflottenakademie, ein Mann und eine Frau. Die sehr unterschiedlichen Verbindungen zu ihnen zeigten, wie sehr ihn die Rolle als Lehrender verändert. Gerade diese zwischenmenschliche Entwicklung sei für ihn der spannendste Aspekt der neuen Staffel.
Die Bürde des ewigen Lebens
Darüber hinaus vertieft sich Picardo zufolge auch die Beziehung zu Captain Nahla Ake, gespielt von Holly Hunter. Obwohl sich beide Figuren zunächst kaum kennen, verbindet sie etwas Wesentliches: ihre außergewöhnliche Lebensspanne. Nahla ist als Halb-Lanthanitin 420 Jahre alt, Picardos Figur bringt es auf 800 Jahre. Gemeinsam tauschen sie sich über die Bürde der Unendlichkeit aus – ein Problem, das im starken Kontrast zu menschlichen Sorgen steht. Während Menschen in hohem Alter über Sterblichkeit nachdenken, quält seinen Charakter die Aussicht, möglicherweise für immer zu existieren.



