Starfleet Academy: Ein Liebesbrief an Deep Space Nine

Vorsicht: Spoiler – Wer die fünfte Folge von Starfleet Academy noch nicht gesehen hat, sollte aufhören zu lesen!
Zur Geschichte: In der fünften Folge von Starfleet Academy geht es um SAM. Sie ist die Abgesandte ihres Volks und findet darum die Geschichte des Abgesandten Sisko faszinierend. Daher will sie das Mysterium um sein Verschwinden lösen, aber es stellt sich heraus: Der Weg ist das Ziel. Sie lernt mehr über sich, und auch ein wenig mehr über Benjamin Sisko, dessen Sohn und dessen ältesten Freund ...
Serie feiert DS9
Diese Folge ist ein Liebesbrief an Star Trek: Deep Space Nine. Tawny Newsome, bekannt als Mariner aus Star Trek: Lower Decks, ist ein gigantischer DS9-Fan und entwickelte die Idee zu dieser Folge mit Kirsten Beyer, die Newsome als wandelndes Trek-Lexikon bezeichnet. Wenn man DS9 nie gesehen hat, ist dies eine wunderbare Folge über SAM. Kennt man die im Jahr 1993 gestartete Serie jedoch, dann gleicht diese Folge einem emotionalen Sturm, der über einen hinwegfegt. Denn es gibt ein Wiedersehen mit Cirroc Lofton als Jake Sisko. Es wird die DS9-Musik am Ende gespielt, Avery Brooks ist als Benjamin Sisko zu hören (gefolgt von einem "Thank you, Avery" im Nachspann) und mit Dax gibt es eine Figur, die schon vor DS9 existierte. Durch all diese Punkte wird eine Verbindung der neuen Serie zum klassischen Kanon geschaffen. Es ist nur zu hoffen, dass die neue Dax noch das eine oder andere Mal auftaucht.
Eine Brücke in die Vergangenheit
Es ist nur zu hoffen, dass die neue Dax noch das eine oder andere Mal auftaucht. Denn auf diese Weise wird eine Brücke in die Vergangenheit geschlagen, ebenso wie es mit dem Holodoc der Fall ist. Star Trek: Starfleet Academy erweist sich also als eine Serie, die in die Zukunft blickt, die das Franchise nach vorne bringt, aber nicht vergessen hat, woher sie kommt. Diese Folge gehört schon jetzt zum Besten, was es von Star Trek je gegeben hat, weil sie es perfekt schafft, ein neues und ein altes Publikum zufriedenzustellen, ohne die Bedürfnisse des einen für die des anderen zu opfern. Ganz großes Star Trek.