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Starfleet Academy: Ein Jem'Hadar-Klingonen-Hybrid kann echt witzig sein

Eine der interessantesten Figuren von Starfleet Academy ist die Ausbilderin Lura Thok. Komikern Gina Yashere hat über die Rolle gesprochen.
/ Peter Osteried
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Gina Yashere ist Lura Thok - sie ist lustig, weil sie so ernsthaft ist. (Bild: Paramount)
Gina Yashere ist Lura Thok - sie ist lustig, weil sie so ernsthaft ist. Bild: Paramount

Anlässlich der Premiere von Star Trek : Starfleet Academy sprach die US-amerikanische Website Trekmovie mit der britischen Komikerin und Schauspielerin Gina Yashere über ihre Rolle der Ausbilderin und Ersten Offizierin der USS Athena. Die Figur fällt nicht nur durch ihre Autorität auf, sondern vor allem durch ihre Herkunft: Lura Thok ist ein Hybrid aus Klingonin und Jem'Hadar.

Die Dialoge ändert sie kaum

Yashere ist eigentlich als Autorin und Komikerin bekannt, doch Einfluss auf die Dialoge ihrer Figur nehme sie nur in Maßen. Der Grund: Die Drehbücher seien schlicht zu gut. Zwar improvisiere sie gelegentlich – das sei bei ihr fast unvermeidlich -, doch größere Änderungen seien nicht nötig. Serienschöpfer Alex Kurtzman greife spontane Einfälle manchmal auf, grundsätzlich vertraue sie aber dem bestehenden Text. Dieser sei so präzise auf Lura Thok zugeschnitten, dass sie sich ganz auf das Spiel konzentrieren könne.

Bemerkenswert ist der Kontrast zwischen Yasheres komödiantischem Hintergrund und der Ernsthaftigkeit ihrer Figur. Lura Thok ist streng, diszipliniert und kompromisslos – wirkt dabei aber unfreiwillig komisch. Genau dieser Widerspruch habe sie gereizt, erklärt Yashere. Die Figur sei nicht als humorvoll angelegt, doch gerade ihre absolute Ernsthaftigkeit sorge in bestimmten Momenten für überraschend komische Effekte. In den ersten Episoden gebe es einige Szenen, die aus genau diesem Spannungsfeld heraus entstünden.

Können sich Jem'Hadar überhaupt fortpflanzen?

Besonders groß ist das Interesse der Fans an der ungewöhnlichen Mischung aus Klingonin und Jem'Hadar. Die Jem'Hadar gelten im Star-Trek-Kanon als genetisch gezüchtete Krieger ohne klassische Fortpflanzung, zudem existieren offiziell keine weiblichen Jem'Hadar. Yashere zeigt Verständnis für diese Neugier – und deutet an, dass die Serie dieses Rätsel nicht ignorieren werde. Allerdings solle die Hintergrundgeschichte ihrer Figur langsam entfaltet werden. Man setze auf einen "Slow Burn" , um nicht zu früh alle Karten offenzulegen.

Ob und wie tief die Herkunft von Lura Thok beleuchtet wird, hängt laut Yashere auch vom Erfolg der Serie ab. Klar sei aber: Die Fragen der Fans werde die Serie auf Dauer nicht unbeantwortet lassen.


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