Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Starfighter 16: Linux-Laptop mit Opal-Verschlüsselung und abnehmbarer Webcam

Seit vielen Jahren arbeitet Starlabs am auf Datenschutz und Privatsphäre ausgelegten Starfighter 16. Jetzt kann der Laptop bestellt werden.
/ Oliver Nickel
2 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Der Starfighter 16 ist ein auf Sicherheit ausgelegter Laptop. (Bild: Star Labs)
Der Starfighter 16 ist ein auf Sicherheit ausgelegter Laptop. Bild: Star Labs

Seit Ende 2022 arbeitet das Unternehmen Starlabs am Starfighter 16, einem Laptop auf Linux-Basis, der Wert auf Datenschutz und Privatsphäre legt. Nach vielen Jahren der Entwicklung kann er mittlerweile bestellt werden(öffnet im neuen Fenster).

Der Starfighter 16 ist insofern besonders, als dass er etwa keine Webcam direkt integriert. Stattdessen kann die Kamera als separates magnetisches Modul abgenommen werden. Im Computer ist ein Lagerfach integriert, in dem die Webcam aufbewahrt werden kann.

Das Panel ist ein entspiegeltes IPS-Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 oder 3.840 x 2.400 Pixeln – je nach Konfiguration. Die Bildrate liegt bei 165 Hz (1.600p) oder 120 Hz (2.400p) bei einer Helligkeit von maximal 625 cd/m²

Das System wurde speziell für Linux konzipiert, Ubuntu 26.04 kann vorinstalliert bestellt und mit drei verschiedenen Prozessoren konfiguriert werden. Das sind der Intel Core Ultra 5 125H, der Core Ultra 9 285H und der AMD Ryzen 7 8845HS. Außerdem können zwei M-2-SSDs verbaut werden. Dazu kommen maximal 64 GByte verlöteter LPDDR5x-RAM mit 7.500 MT/s Datenrate.

Die SSDs sind mittels TCG Opal 2.0 verschlüsselt. Der offene Standard ist speziell für selbstverschlüsselnde Laufwerke (SEDs) ausgelegt und gilt deshalb als sehr sicher. Auch ist ein dediziertes TPM-2.0-Modul vorhanden. Zusätzlich dazu lassen sich das Bios und der Arbeitsspeicher verschlüsseln.

Genug Ports ohne Adapter

Das Gehäuse ist im Vergleich zu den meisten Linux-Barebones recht kompakt. Es misst insgesamt 35,7 x 24,4 x 2,0 cm und wiegt 1,6 kg. Dabei ist ein 80-Wattstunden-Akku integriert, der maximal 18 Stunden Laufzeit liefern soll. Das hängt allerdings auch stark von der Auslastung und dem gewählten Prozessor ab.

Am Gehäuse befinden sich drei USB-C-Ports, HDMI 2.0 und 3 USB-A-Buchsen. Bei der AMD-Variante wird USB4 genutzt. Die Intel-Varianten nutzen Thunderbolt 4. Alle Versionen kommen zudem mit einem Micro-SD-Kartenleser und einem 3,5-mm-Audioport.

Ganz günstig ist das allerdings nicht. Die Startkonfiguration mit Core-Ultra-5-Prozessor und 32 GByte RAM kostet 1.750 Euro. Der Ultra 9 285H kostet zusammen mit 64 GByte RAM 2.800 Euro, die Version mit AMD Ryzen 8845HS 3.515 Euro. Standardmäßig ist eine 1-TByte-SSD vorinstalliert. Für einen Aufpreis sind zwei oder 4 TByte und ein weiteres Laufwerk bestellbar.


Relevante Themen