Abo
  • Services:

Modder bauten einen eigenen Compiler

Zum Abschluss musste ein weiteres Element funktionieren: der vom koreanischen Map-Hacker Triggerking entwickelte Trigger-Compiler epScript. Dieser wird in den EUD-Karten genutzt, um die Trigger korrekt zuzuordnen. Zusätzliche Trigger, die von Starcraft eigentlich nicht vorgesehen sind, werden durch das Programm in einem der durch den Buffer Overflow erzeugten Chunks innerhalb der Karten abgelegt. Dadurch sei Reverse Engineering dabei schwer gewesen, sagte Bachaalany. Der Emulator nimmt diese identifizierten Trigger auf und legt sie als Schattenvariablen ab, um die Funktionalität sicherzustellen.

Keine eigenen Grafiken mehr

Stellenmarkt
  1. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg vor der Höhe
  2. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf

Komplett ist die Unterstützung für die EUD-Karten nicht. Denn selbst eingefügte Grafiken sind im Unterschied zu vorher nicht mehr möglich. Das liegt nach Angaben von Bachaalany vor allem an den mit Starcraft Remastered neu eingeführten hochauflösenden Grafikelementen.

Hier wäre eine deutlich aufwendigere Anpassung notwendig, weil neben der besseren Auflösung auch komplett neue Dateiformate verwendet werden. Die Map-Ersteller müssen also auf bestehende Starcraft-Grafiken zurückgreifen. In einigen Fällen führe das dazu, dass Grafiken von Einheiten zu einem neuen Element kombiniert würden, sagt Bachaalany.

Starcraft war schon immer ein Spiel, das von der Community lebt und dessen Popularität insbesondere in Südkorea sehr hoch ist. Auch wenn die Popularität als Wettbewerbsspiel abnimmt, investiert Blizzard weiterhin in die Pflege des Spiels und interagiert mit den Spielern. Dass das nicht immer leicht ist, zeigt das folgende Beispiel.

Eine ganz unerwartete Schwierigkeit gab es bei dem Unterfangen. Denn die Map-Ersteller nutzten verschiedene Techniken, um die Karten mit einem Kopierschutz zu versehen. Das macht es für das Blizzard-Team komplizierter, die Struktur der Karten zu analysieren und die richtigen Schnittstellen zu schaffen, um diese zum Laufen zu bringen. Dies gilt vor allem für Karten, die Werbung enthalten.

Der Emulator hat neben der gesteigerten Sicherheit übrigens noch einen Vorteil für Spieler: "Die eigentlichen Exploits funktionierten nur auf Windows, nicht aber in der Mac-Version des Spiels", sagte Bachaalany. Mit dem Emulator bekommen jetzt also auch Nutzer anderer Betriebssysteme die Möglichkeit, mit Starcraft 1 20 Levels von Mario zu spielen. Warum? Weil es geht!

 Jäger und Sammler von Speicheradressen
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1.099€
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)

elgooG 08. Feb 2018

Also unser Unternehmen kann auf über 20 Jahre alten Code zurückgreifen. Irgendwann wurde...

thorben 07. Feb 2018

DANKE. Die Begründung ist herrlich :-D Ich bin also wie C 8-)

0xDEADC0DE 07. Feb 2018

In dem Fall wird das per Mapping entschieden.

toastedLinux 07. Feb 2018

Was würdest du denn erwarten? Die Präsi von dem hätte ich mir auf jeden Fall gar nicht...

MasekKiel 07. Feb 2018

Hallo, das ist ein toller Artikel. Danke, dass Ihr diese Geschichte ausgegraben habt...


Folgen Sie uns
       


Honor 10 gegen Oneplus 6 - Test

Das Honor 10 unterbietet den Preis des Oneplus 6 und bietet dafür ebenfalls eine leistungsfähige Ausstattung.

Honor 10 gegen Oneplus 6 - Test Video aufrufen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test: Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test
Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen

In diesem Monat kommt der dritte digitale Assistent auf einem smarten Lautsprecher nach Deutschland: Siri. Wir haben uns angehört, was die deutsche Version auf dem Homepod leistet.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Patentantrag von Apple Neues Verfahren könnte Siri schlauer machen
  2. Siri vs. Google Assistant Apple schnappt sich Googles KI-Chefentwickler
  3. Digitaler Assistent Apple will Siri verbessern

Sonnet eGFX Box 650 im Test: Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet
Sonnet eGFX Box 650 im Test
Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet

Die eGFX Box 650 von Sonnet ist ein eGPU-Gehäuse, das dank 650-Watt-Netzteil auch mit AMDs Radeon RX Vega 64 läuft. Die Box ist zwar recht leise, dennoch würden wir den Lüfter gerne steuern.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Razer Core X eGPU-Box kostet 300 Euro
  2. eGFX Breakaway Box 650 Sonnets Grafik-Gehäuse läuft mit Vega 64
  3. XG Station Pro Asus' zweite eGPU-Box ist schlicht

Live-Linux: Knoppix 8.3 mit Docker
Live-Linux
Knoppix 8.3 mit Docker

Cebit 2018 Die Live-Distribution Knoppix Linux-Magazin Edition bringt nicht nur die üblichen Aktualisierungen und einen gegen Meltdown und Spectre geschützten Kernel. Mir ist das kleine Kunststück gelungen, Knoppix als Docker-Container zu starten.
Ein Bericht von Klaus Knopper


      •  /