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Modder bauten einen eigenen Compiler

Zum Abschluss musste ein weiteres Element funktionieren: der vom koreanischen Map-Hacker Triggerking entwickelte Trigger-Compiler epScript. Dieser wird in den EUD-Karten genutzt, um die Trigger korrekt zuzuordnen. Zusätzliche Trigger, die von Starcraft eigentlich nicht vorgesehen sind, werden durch das Programm in einem der durch den Buffer Overflow erzeugten Chunks innerhalb der Karten abgelegt. Dadurch sei Reverse Engineering dabei schwer gewesen, sagte Bachaalany. Der Emulator nimmt diese identifizierten Trigger auf und legt sie als Schattenvariablen ab, um die Funktionalität sicherzustellen.

Keine eigenen Grafiken mehr

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Komplett ist die Unterstützung für die EUD-Karten nicht. Denn selbst eingefügte Grafiken sind im Unterschied zu vorher nicht mehr möglich. Das liegt nach Angaben von Bachaalany vor allem an den mit Starcraft Remastered neu eingeführten hochauflösenden Grafikelementen.

Hier wäre eine deutlich aufwendigere Anpassung notwendig, weil neben der besseren Auflösung auch komplett neue Dateiformate verwendet werden. Die Map-Ersteller müssen also auf bestehende Starcraft-Grafiken zurückgreifen. In einigen Fällen führe das dazu, dass Grafiken von Einheiten zu einem neuen Element kombiniert würden, sagt Bachaalany.

Starcraft war schon immer ein Spiel, das von der Community lebt und dessen Popularität insbesondere in Südkorea sehr hoch ist. Auch wenn die Popularität als Wettbewerbsspiel abnimmt, investiert Blizzard weiterhin in die Pflege des Spiels und interagiert mit den Spielern. Dass das nicht immer leicht ist, zeigt das folgende Beispiel.

Eine ganz unerwartete Schwierigkeit gab es bei dem Unterfangen. Denn die Map-Ersteller nutzten verschiedene Techniken, um die Karten mit einem Kopierschutz zu versehen. Das macht es für das Blizzard-Team komplizierter, die Struktur der Karten zu analysieren und die richtigen Schnittstellen zu schaffen, um diese zum Laufen zu bringen. Dies gilt vor allem für Karten, die Werbung enthalten.

Der Emulator hat neben der gesteigerten Sicherheit übrigens noch einen Vorteil für Spieler: "Die eigentlichen Exploits funktionierten nur auf Windows, nicht aber in der Mac-Version des Spiels", sagte Bachaalany. Mit dem Emulator bekommen jetzt also auch Nutzer anderer Betriebssysteme die Möglichkeit, mit Starcraft 1 20 Levels von Mario zu spielen. Warum? Weil es geht!

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Bachsau 29. Aug 2018

und hätte Blizzard die Sicherheitslücke sofort nach bekanntwerden gepatcht, hätten sich...

elgooG 08. Feb 2018

Also unser Unternehmen kann auf über 20 Jahre alten Code zurückgreifen. Irgendwann wurde...

thorben 07. Feb 2018

DANKE. Die Begründung ist herrlich :-D Ich bin also wie C 8-)

0xDEADC0DE 07. Feb 2018

In dem Fall wird das per Mapping entschieden.

toastedLinux 07. Feb 2018

Was würdest du denn erwarten? Die Präsi von dem hätte ich mir auf jeden Fall gar nicht...


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