Abo
  • Services:

Starcraft 2: Blizzard lästert über Pay-to-Win in Star Wars Battlefront 2

Der bislang kostenpflichtige erste Teil von Starcraft 2 ist jetzt als Free-to-Play-Angebot erhältlich - und Blizzard bewirbt das mit Seitenhieben gegen Star Wars Battlefront 2. Nicht die ganze Community findet das so lustig, wie es vermutlich gemeint ist.

Artikel veröffentlicht am ,
Szene aus der Kampagne von Star Wars Battlefront 2
Szene aus der Kampagne von Star Wars Battlefront 2 (Bild: Electronic Arts/Screenhot: Golem.de)

Parallel zur Veröffentlichung der Free-to-Play-Version von Starcraft 2: Wings of Liberty hat Blizzard auf Twitter mit Seitenhieben gegen Star Wars Battlefront 2 für Diskussionen in der Community gesorgt. Blizzard schreibt etwa: "Anzahl der Pay-to-Win-Mechaniken in Starcraft 2: O" oder "Anzahl der Stunden, bevor du einen Koop-Kommandanten in Starcraft 2 spielen kannst: 0".

Stellenmarkt
  1. Lidl Digital, Neckarsulm
  2. EDG AG, Frankfurt

Der Name von Battlefront 2 taucht in den Beiträgen zwar nirgends auf, aber wer die Spielebranche derzeit beobachtet, dürfte sofort verstehen, dass Blizzard über das wegen seiner Mikrotransaktionen umstrittene Star-Wars-Spiel spottet. Die Community reagiert mit Antworten auf Twitter und in Foren amüsiert auf die Kampagne - aber es gibt auch kritische Kommentare.

Einige Spieler weisen etwa darauf hin, dass Blizzard mit dem Sammelkartenspiel Hearthstone selbst ein Spiel mit ihrer Auffassung nach starken Pay-to-Win-Elementen im Angebot habe oder dass das 2007 veröffentlichte Wings of Liberty jahrelang als nicht gerade günstiges Kaufspiel vermarktet wurde und erst jetzt kostenlos ist.

Außerdem ist oft zu lesen, dass gerade Blizzard in Overwatch maßgeblich dazu beigetragen habe, Mikrotransaktionen in Vollpreisspielen salonfähig zu machen. Allerdings muss man fairerweise hinzufügen, dass die kaufbaren Extras dort nur kosmetischer Art sind, also lediglich das Aussehen der Figuren beeinflussen, aber keine Auswirkungen auf die Spielstärke haben.

Inzwischen hat sich im Gespräch mit Analysten auch Blake Jorgensen, der Finanzchef von Electronic Arts, zu der Kontroverse um Battlefront 2 geäußert. Er rät den Nutzern laut einem Bericht auf Gamespot.com zur Geduld, bis sein Team akzeptable Preise etwa für das Freischalten von Heldencharakteren gefunden hat - ein Kommentar, der eigentlich gleich für den nächsten Shitstorm gut ist, schließlich wollen viele Spieler erstens gar keine kaufbaren Helden in einem Vollpreisspiel, und zweitens hätte sich EA über die Preise schon früher Gedanken machen müssen.

"Die Spieler sollten verstehen, dass wir der Community sehr genau zuhören und die Games immer wieder überarbeiten, um sie besser zu machen", so Jorgensen. Er fügt hinzu, dass er sehr bedauert, dass Battlefield 4 (2013) nicht schon ein ähnliches Geschäftsmodell verwendet habe. Der Actiontitel sei trotz seines Alters immer in den Top 10 der am meisten gespielten EA-Titel gewesen und man hätte mit einer "Live Service"-Komponente noch viel mehr Geld damit verdienen können.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. 4,25€

TVB 18. Nov 2017

Ich spiele MMOs seit 1996. Ein Abo ist die günstigste Variante. Wenn man ein MMORPG...

Destrolock 16. Nov 2017

Wenn du ohne geld auszugeben Niemals eine Chance haben wirst egal wie gut du bist, ist es...

Dwalinn 16. Nov 2017

Ach das kann man immer gebrauchen , notfalls wenn man dinge schmiedet um sie aufzuwerten.

Destrolock 16. Nov 2017

Richtig, genauso kann man auch nicht Arenaspielen wo ALLE KARTEN FREIGESCHALTET SIND und...

|=H 16. Nov 2017

Wobei beide Spiele wohl vollkommen unterschiedliche Produktionskosten haben und das...


Folgen Sie uns
       


Octopath Traveler - Livestream

Im Livestream zu Octopath Traveler erklären wir den Alltag im JRPG von Square Enix und Nintendo und verfallen später in eine Diskussion über Motivationsphilosophien in Games und das Genre allgemein.

Octopath Traveler - Livestream Video aufrufen
Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. ID Buzz und Crozz Volkswagen will Elektroautos in den USA bauen
  2. PFO Pininfarina plant Elektrosupersportwagen mit 400 km/h
  3. Einride Holzlaster T-Log fährt im Wald elektrisch und autonom

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

    •  /