Star Wars The Old Republic: Bioware denkt über Free-to-Play nach

Wie manche andere MMOGs verliert auch Star Wars: The Old Republic (SWTOR)(öffnet im neuen Fenster) zahlende Abonnenten. Selbst Marktführer Blizzard muss bei World of Warcraft sinkende Abonnentenzahlen melden. Für Emmanuel Lusinchi, Biowares Chefdesigner des Star-Wars-Onlinerollenspiels, ist das eine Folge der harten Konkurrenz zwischen den Spielen. Den Erfolg von Free-to-Play-Titeln sieht Lusinchi nicht als alleinigen Grund für den härteren Markt an.

Bei Free-to-Play (F2P) zahlen die Spieler anders als bei abonnementbasierten Spielen wie The Old Republic nicht für den Zugang zum Spiel, sondern für ein schnelleres Vorankommen und Statusobjekte darin. Als das britische Spielemagazin GamesTM(öffnet im neuen Fenster) Lusinchi fragte, ob es sinnvoll wäre, F2P auch für The Old Republic zu adaptieren, deutete dieser an, dass die Weichen für eine drastische Änderung bereits gestellt sein könnten.
"Der MMO-Markt ist sehr dynamisch und wir müssen ebenfalls dynamisch sein" , so der The-Old-Republic-Chefdesigner. "Solange die Leute nicht mit dem glücklich sind, was sie haben, werden sie ständig Updates, neue Modi und [Spiel-]Situationen fordern. Also schauen wir uns Free-to-Play an, aber ich kann nicht viel dazu sagen. Wir müssen flexibel sein und uns an die Gegebenheiten anpassen."

Ende Mai 2012 musste Bioware einem Teil seiner an der SWTOR-Entwicklung beteiligten Mitarbeiter kündigen . Der Spielepublisher EA hatte Anfang desselben Monats bekanntgegeben, dass das Spiel weltweit rund 1,3 Millionen Abonnenten hat – 400.000 weniger als noch zwei Monate zuvor. Im März 2012 hatte das Onlinerollenspiel noch 1,7 Millionen Abonnenten.



