Star Wars - The Bad Batch: Die Schaden-Charge hat jetzt ihre eigene Serie

Sie debütierten in Star Wars: The Clone Wars. Am 4. Mai startet die Kloneinheit 99 mit ihrer eigenen Serie.

Eine Rezension von Peter Osteried veröffentlicht am
Fennec Shand in Star Wars: The Bad Batch
Fennec Shand in Star Wars: The Bad Batch (Bild: Lucasfilm Ltd.)

Achtung Spoiler! Wer nichts über die Handlung von Star Wars: The Bad Batch wissen möchte, sollte hier nicht weiterlesen.

Inhalt:
  1. Star Wars - The Bad Batch: Die Schaden-Charge hat jetzt ihre eigene Serie
  2. Gastauftritte von Figuren anderer Star-Wars-Serien

Dave Filoni hat das Vertrauen der Star-Wars-Fans. Und zwar nicht erst seit The Mandalorian, sondern schon seit The Clone Wars und Rebels, zwei computeranimierten Serien, die inhaltlich aufbrachen, was im Star-Wars-Universum möglich ist - nämlich weit mehr, als in den Filmen geboten wurde.

Nun hat der Regisseur und Drehbuchautor mit Star Wars: The Bad Batch die nächste Animationsserie kreiert. Im Mittelpunkt steht die Kloneinheit 99, experimentelle Klone mit nützlichen Mutationen, die sie zu ultimativen Kriegern machen, und die gewöhnlichen Klon-Soldaten überlegen sind.

Bekannt ist die aus Hunter, Wrecker, Tech, Crosshair und Echo bestehende Gruppe aus der siebten Staffel von Star Wars: The Clone Wars. Nun haben sie ihre eigene Serie - und wenn man den Auftakt als Indikator nimmt, wird man mit der "Schaden-Charge", wie sie sich selbst manchmal nennt, noch lange Spaß haben.

Serie beginnt nach den Klonkriegen

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Der Auftakt der Serie ist mit einer 72-minütigen Folge schön episch. Sie setzt am Ende der Klonkriege ein, als Imperator Palpatine die Order 66 verkündet und die Klone sich gegen Kaleb Dumes Meisterin stellen. Kaleb, ihr junger Padawan, kann fliehen, weil Hunter ihn entkommen lässt. Denn die Schaden-Charge ist derart anders, dass sie nicht auf die Inhibitor-Chips anspringt, die den Klonkriegern eingepflanzt wurden, um ihr Verhalten zu kontrollieren. Einzige Ausnahme ist Crosshair, der Scharfschütze der Gruppe, der Hunters Entscheidungen immer wieder in Frage stellt.

Es ist eine gute Entscheidung der Serienmacher, direkt zum Ende der Klonkriege einzusetzen und aus dem Blickwinkel von (fast) ganz normalen Soldaten zu zeigen, wie die ersten Tage und Wochen des neuen Imperiums aussehen. Im Kern befasst sich die Serie mit den Hauptfiguren der Einheit 99, es geht aber um weit mehr als das.

So erleben die Zuschauer schon in der ersten Folge mit, wie Admiral Tarkin den Wert einer Klonarmee in Frage stellt - und zwar nicht so sehr ihrer Effizienz wegen, sondern weil zwangsrekrutierte Soldaten einfach sehr viel günstiger sind. Damit eröffnet sich ein weiterer Handlungsstrang, der mit Kamino und den Schöpfern der Klone zu tun hat. Mehr als Andeutungen gibt es hier noch nicht, aber auf Kamino scheint man skeptisch zu sein, was man von diesem neuen Imperium halten soll.

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Gegner in den eigenen Reihen

Alle Mitglieder von 99 mit Ausnahme von Echo sind fehlerhafte Klone. Es gibt aber noch einen weiteren: ein Mädchen namens Omega, von dem man nicht weiß, zu welchem Zweck es auf Kamino erschaffen wurde. Da Omega aber gut mit Hunter und den anderen auskommt, wird sie von ihnen mitgenommen, als die Entscheidung fällt, dass sie nicht länger für das Imperium tätig sein können.

Diese Entscheidung ist keine leichtfertige. Sie ergibt sich vielmehr organisch aus der Geschichte heraus, als Tarkin die Einheit auf Aufständische hetzt, die mehrheitlich aus Frauen und Kindern bestehen. Das ist der moralische Knackpunkt und der Moment, der endgültig einen Keil in die Einheit 99 treibt. Denn einer von ihnen reagiert eben auf den Inhibitor, er stellt die Befehle des Imperiums nicht in Frage.

Das ist ein cleverer Schachzug, da die Loyalität dieses Klons im Verlauf der Geschichte noch gestärkt wird und seine ehemaligen Freunde damit einen wiederkehrenden Gegner haben, der mit reichlich Hintergrund daherkommt. Jeder andere Gegner, der sie konstant verfolgt hätte, wäre einfach nur ein Imperialer gewesen. Einen aus der Gruppe zum Antagonisten zu machen, gestaltet die ganze Angelegenheit weit emotionaler.

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Gastauftritte von Figuren anderer Star-Wars-Serien 
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sambache 05. Mai 2021

Nochmals : Deswegen sollte man solche Übersetzungen unterlassen. Sonst passiert so...

StaTiC2206 05. Mai 2021

über den Wartungsmechaniker aus Ebene 3 des B Reaktors des ersten Todessterns raus? Gut...

Pantsu 05. Mai 2021

Ungenießbar, die sollen mal in Japan fragen, wie das geht, die haben das ja von den Amis...

Jarlaxle 04. Mai 2021

Echt mal man muss nicht alles ins Deutsche übersetzten.



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