Star Wars Squadrons im Test: Die helle und dunkle Seite der Macht

Eine fast zu abwechslungsreiche Handlung, packende Kämpfe mit vielen Elementen aus Spieleklassikern: Mit Star Wars Squadrons liefert EA packende Action im All.

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Szene aus der Kampagne von Star Wars Squadrons
Szene aus der Kampagne von Star Wars Squadrons (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)

Die Zerstörung von Alderaan war zu viel des Bösen für Captain Lindon Javes. Der einst stolze Offizier verlässt die Armee des galaktischen Imperiums. In Star Wars Squadrons erleben wir das gleich in der ersten Mission als Verrat: Wir sitzen am Steuer eines TIE Fighter und sausen mit Javes durchs All, als der plötzlich überläuft.

Inhalt:
  1. Star Wars Squadrons im Test: Die helle und dunkle Seite der Macht
  2. Star Wars Squadrons: Verfügbarkeit und Fazit

Wenig später stehen wir dann vor Captain Javes. Aber da ist er kein Verräter mehr, sondern ranghohes Mitglied der Rebellen - genauso wie wir. Um die Sache aufzuklären: Die kurz nach Episode 4 angesiedelte Handlung des von EA Motive produzierten Weltraumspiels wechselt immer wieder die Perspektive.

Wir erleben einen oder zwei der insgesamt 16 teils recht langen Einsätze (zwei davon gehören zum Prolog) auf der einen Seite der Macht, dann kommt ein Wechsel und wir fliegen für die andere Seite. Wir finden es spannend, eine Geschichte aus zwei Perspektiven zu erleben.

Aber Squadrons bietet durch diese Struktur auch keine hochdramatische Story, bei der wir für unsere Seite mitfiebern. Die Inszenierung läuft über einige wenige aufwendige Zwischensequenzen, vor allem aber über Dialoge während der Missionen und die Briefings - hier ist durchaus spürbar, dass das Spiel mit beschränkten Budget entwickelt wurde und als Midprice vermarktet wird.

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In den Missionen befinden wir uns am Steuer von unterschiedlichen Raumjägern des Imperiums und der Rebellen. Offenbar haben die beiden Kriegsparteien mit gelegentlichen Überläufern gerechnet: Die Steuerung eines X-Wing oder Y-Wing unterscheidet sich jedenfalls kaum von der eines TIE Fighter oder TIE Bomber.

Ähnlich wie in den 90er-Jahre-Spieleklassikern X-Wing vs. TIE Fighter müssen wir neben der Flugrichtung und den Bordwaffen vor allem die Energieverteilung beachten. Auf Knopfdruck leiten wir den Strom auf die Schilde, den Antrieb oder die Laser um - oder sorgen für eine ausbalancierte Last.

Für den Anflug auf einen feindlichen Sternenzerstörer etwa müssen wir überlegen: Wählen wir maximale Frontschilde, um möglichst wenig Schaden einzustecken - oder lieber volle Blaster, um in kurzer Zeit so viel Schaden wie möglich an einem bestimmten System anzurichten?

STAR WARS SQUADRONS (CIAB) - [PC]

Die Einsätze in Squadrons sind abwechslungsreich und spannend gemacht, es gibt immer wieder neue Befehle und Überraschungen. Allerdings geht es längst nicht so komplex zu wie seinerzeit in X-Wing vs. TIE Fighter - damals hatte man das Gefühl, wirklich an einem intergalaktischen Krieg mit ständigen Truppenbewegungen teilzunehmen. Squadrons setzt viel stärker auf Action.

Neben der rund zehn bis zwölf Stunden langen Kampagne gibt es zwei Multiplayermodi. In beiden treten Spieler zu fünft gegen ein anderes Team gleicher Größe an. Es gibt Team Deathmatch - Gewinner ist die Seite, die zuerst 30 Abschüsse schafft. Und relativ komplexe Flottenkämpfe, in denen die Teams einen gegnerischen Sternenzerstörer und vor allem dessen Begleitschutz zerstören müssen.

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Star Wars Squadrons: Verfügbarkeit und Fazit 
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Razor98566 07. Okt 2020

Also der Singeplayer ist schon ganz vernünftig mMn. Die Story liefert auch aus eigener...

yumiko 06. Okt 2020

Also man kann in den Optionen einstellen, ob man beim Drehen eine Vignette haben will...

schulz_me 02. Okt 2020

Naja, bald kommt das airbus set von thrustmaster. Dann ist alles gut ;) bin mal gespannt...

Lefty220 02. Okt 2020

Er denkt, weil Star wars über 40 Jahre alt ist, darf es nix neues geben.

Fuzzy Dunlop 01. Okt 2020

Wenn es mit der Rift geht, dann geht es auch mit Oculus Link.



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