Star Wars: Showrunner von Game of Thrones werden Sternenkrieger
Die wichtigsten Macher der TV-Serie Game of Thrones wechseln zu Star Wars: Im Auftrag von Lucasfilm sollen David Benioff und Daniel B. Weiss eine dritte Reihe von Filmen im Universum von Star Wars entwickeln. Die offizielle Ankündigung lässt Raum für Spekulationen.
Derzeit sind David Benioff und Daniel B. Weiss die Showrunner von Game of Thrones. Damit sind sie eine Mischung aus ausführenden Produzenten und Drehbuchautoren mit weiteren Aufgaben. Künftig sollen die beiden für Lucasfilm eine weitere Reihe von Filmen auf Basis von Star Wars entwickeln. Damit gäbe es dann drei Sternenkriegsuniversen.
Erstens die bekannte Saga rund um Luke Skywalker. Zweitens eine mit neuen Figuren und in anderen Teilen der Galaxie angelegte Trilogie, an der Rian Johnson, der Regisseur von Episode 8: Die letzten Jedi, arbeitet. Und drittens die Abenteuer, die Benioff und Weiss erschaffen.
Termine und Details zum Inhalt liegen noch nicht vor. Die beiden Produzenten sollen mit ihrer Arbeit für Lucasfilm anfangen, sobald sie die achte und damit letzte Staffel von Game of Thrones beendet haben. Wann das geschafft ist, bleibt unklar. Die Ausstrahlung ist für 2019 geplant.
In der offiziellen Ankündigung von Lucasfilm fallen ein paar Details auf. So vermeidet der Text das Wort "movie", womit im englischen meist "Spielfilm" gemeint ist. Stattdessen ist nur von "films" die Rede. Das kann zwar auch "Spielfilme" bedeuten, aber eben auch andere Formate, etwa Kurzfilme oder eine Serie für den geplanten Netflix-Konkurrenten. Für Letzteres spricht, dass bei dem Projekt von Rian Johnson klar von einer Trilogie die Rede ist, während Lucasfilm bei Benioff und Weiss keine derartige Zahl nennt.
In einer Erklärung lobt Lucasfilm-Chefin Kathleen Kennedy die Fähigkeiten ihrer künftigen Mitarbeiter: "Ihre Beherrschung von komplexen Charakteren, von Geschichten mit Tiefe und von reichhaltigen Mythologien werden neue Wege ermöglichen und Star Wars auf eine Weise voranbringen, die ich unglaublich aufregend finde." Daraus kann man mit gutem Willen die Hoffnung ableiten, dass Benioff und Weiss für einen eher ernsthaften und vielschichten Stoff zuständig sind, der ein erwachsenes Publikum erreichen soll - das ist bei Star Wars ja nicht immer der Fall.
Möglicherweise handelt es sich bei der Aussage von Kennedy aber auch nur um eines dieser PR-Statements, die keine weitere Bedeutung haben. Wie auch immer: Wer Lust auf neue Sternenkrieger hat, kann sich bereits im Sommer den Film Solo: A Star Wars Story anschauen, der ab dem 24. Mai 2018 die Geschichte des jungen Han Solo erzählt. Ende 2019 soll dann Episode 9 in den Kinos anlaufen.
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damit meine ich eher settings ohne fantasy und sci fi inhalte. klar schaue ich mir auch...
Interessiert doch niemanden. Young Greedo, das wäre was. Aber da es D&D sind, werden sie...
Tatsächlich finde ich viele von D&D zur Buchvorlage hinzugefügte Szenen als überaus...
Nur in den ersten drei Staffeln. Dann immer weniger, dafür aber mit fragwürdigen...