Star Wars Rebels: Freddie Prinze Jr. will Kanan nicht mehr spielen

Star Wars Rebels ist eine Animationsserie mit vier Staffeln, die zeitlich vor Rogue One: A Star Wars Story spielt. Mittlerweile haben praktisch alle Figuren den Sprung von der Animation zum Realfilm gemacht, eine aber nicht: Kanan.
Man könnte natürlich sagen, dass das daran liegt, dass er sich im Finale der vierten Staffel opferte und tot ist. Aber in einem Universum, in dem es Macht-Geister gibt, wäre alles möglich. Und doch: Freddie Prinze Jr., der die Figur gesprochen hat, lehnt eine Rückkehr kategorisch ab(öffnet im neuen Fenster) .
"Ich fand das Ende sehr schön. Die Leute haben geweint, darüber war ich sehr glücklich. Ich meine das nicht negativ: Unser Ziel war es, die Leute zum Weinen zu bringen," sagte er. Er habe nicht einmal das kleine Voice-over im letzten Star Wars-Film, The Rise of Skywalker, machen wollen.
"Ich fand, es wirkte gezwungen. Kanan zurückzubringen, würde das wunderschöne Ende verwässern. (...) Für mich ist die Geschichte erzählt und fertig, und ich hätte kein Interesse daran. Eine andere Figur in diesem Universum zu spielen, fände ich auch seltsam; ich habe also keine Ambitionen, im Star-Wars-Universum zu sein."
Bei Dave Filoni, der das Star-Wars-Universum nun überwacht , gibt es ohnehin die Tendenz, die Toten nicht zurückzubringen. Meist werden sie gar nicht erwähnt. Bei Ahsoka wurde Kanan allerdings durchaus erwähnt, was vielleicht unumgänglich ist, da Hera Syndulla ein Kind mit ihm hat. Es unterstreicht aber auch, welchen Einfluss die Figur auf andere hatte.
Kanans Reise wurde in Star Wars Rebels abgeschlossen. Er war zum Zeitpunkt der Order 66 ein Padawan. Entsprechend wurde er nie zum Jedi-Meister, aber im Verlauf der vier Staffeln der Show wird er es dann praktisch schon, wenn auch ohne die üblichen Rituale und Gepflogenheiten des Jedi-Ordens. Seine Geschichte ist abgeschlossen und er bekam ein Ende, das zu den ganz großen Momenten im Star-Wars-Kanon gehört.



