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Star Wars: Kathleen Kennedys Update zu angekündigten Projekten

Kathleen Kennedy verlässt Lucasfilm, hat aber über den Status verschiedener künftiger Filmprojekte gesprochen.
/ Peter Osteried
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Viele Projekte wurden während der Kennedy-Ära angekündigt, aber nicht verwirklicht. (Bild: Lucasfilm)
Viele Projekte wurden während der Kennedy-Ära angekündigt, aber nicht verwirklicht. Bild: Lucasfilm

Im Gespräch mit dem US-amerikanischen Branchenmagazin Deadline(öffnet im neuen Fenster) hat sich Kathleen Kennedy zu ihrem bevorstehenden Abschied geäußert und mehrere Updates zum aktuellen Star-Wars -Kinoprogramm gegeben. Ihre Amtszeit als Präsidentin von Lucasfilm dürfte vor allem dadurch geprägt sein, dass zahlreiche angekündigte Star-Wars-Projekte nie realisiert wurden. Geplante Filme von Kevin Feige, Patty Jenkins sowie David Benioff und D. B. Weiss verschwanden ebenso in der Entwicklungsschublade wie Konzepte rund um Figuren wie Ben Solo, Yoda oder Rey. Letzteres befindet sich derzeit bereits bei seinem vierten Autor.

Ein Einzelfilm

Dabei deutete Kennedy an, dass sich das Portfolio auch künftig weiter verändern werde, insbesondere da Dave Filoni nun eine zentrale kreative Rolle übernehme. Bestätigt wurde, dass Shawn Levys Film Star Wars: Starfighter ursprünglich als Einzelprojekt geplant gewesen sei. Kennedy erklärte dazu, sie wäre überrascht, wenn man nicht zumindest prüfen würde, ob sich aus dem Film weitere Geschichten entwickeln ließen, betonte aber zugleich, dass es befreiend gewesen sei, zunächst einfach einen abgeschlossenen Film erzählen zu können.

Rückblickend berichtete Kennedy außerdem, sie habe sich im Laufe der Jahre mit Filmschaffenden wie Ryan Coogler, David Fincher, Vince Gilligan und Alex Garland ausgetauscht. Nicht jeder sei bereit gewesen, mehrere Jahre seines Lebens für ein einziges Star-Wars-Projekt zu investieren. Kennedy betonte in diesem Zusammenhang, dass diese Filme deutlich komplexer und anspruchsvoller seien, als ihnen oft zugestanden werde.

Projekte auf Eis

Viele der während ihrer Amtszeit entwickelten Projekte liegen derzeit auf Eis, darunter The First Jedi und The Hunt for Ben Solo. Drehbücher von James Mangold, Taika Waititi und Donald Glover existieren zwar, ihre Zukunft ist jedoch offen. Deutlich weiter scheint hingegen die geplante neue Trilogie von Simon Kinberg, deren Geschichte zuletzt umfassend überarbeitet wurde. Unterdessen bestätigte auch das US-amerikanische Branchen-Blatt The Hollywood Reporter(öffnet im neuen Fenster) , dass der von Filoni geplante Crossover-Film aus dem sogenannten Mandoverse vorerst auf Eis liegt.

Dave Filoni und Lynwen Brennan übernehmen künftig die Leitung von Lucasfilm und werden dem Star-Wars-Universum ihren eigenen Stempel aufdrücken wollen.


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