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Verfügbarkeit und Fazit

Das Programm basiert auf der Unreal Engine 4. Ab und zu hat es auch mal auf der verwendeten Playstation 4 Pro minimal geruckelt, aber damit konnten wir gut leben. Auffällig: Wenn wir einige der vielen Aufzüge in einer unüblichen Richtung betreten, friert das Bild stellenweise für einige Sekunden ein. Wir vermuten, dass auch das Spiel mit den großen Umgebungen überfordert ist und andere Dateien in den Speicher streamt als die, die eigentlich benötigt werden. Wir finden diesen Fehler zwar störend, aber echte Schwierigkeiten hat er uns nicht bereitet. Auf PS4 Pro und Xbox One X gibt es die Wahl zwischen einem Modus mit 4K-Auflösungen und einer Bildrate von 30 fps oder HD-Grafik und 60 fps. Die Standardkonsolen zeigen 1080p (1.920 x 1.080 Pixel) bei 30 fps.

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Star Wars Jedi Fallen Order ist für Windows-PC, Xbox One und Playstation 4 verfügbar und kostet rund 60 Euro. Mikrotransaktionen oder einen Multiplayermodus gibt es nicht. Wie bei Electronic Arts üblich sind diverse Abo- und Extraeditionen erhältlich. Die deutsche Sprachausgabe finden wir gelungen, per Menü lässt sich auch die englische Tonspur aktivieren. Von der USK hat das Programm eine Freigabe ab 16 Jahre erhalten.

Fazit

Jedi Fallen Order spielt Sternenkrieger-Pingpong mit unseren Gefühlen: Gerade haben wir einen Elektrostabtruppler besiegt und jubeln. Einen Augenblick später schubst uns eine unfair platzierte Riesenratte in die Tiefe - was, zusammen mit dem Ärger über das blöde Respawn-System, die dunkle Seite der Macht in uns füttert. An anderer Stelle suchen wir schwer genervt den Weg in unbekannten Umgebungen, kriegen aber wegen Problemen mit der Steuerung ein Seil nicht gegriffen. Bei den eigentlich viel komplexeren Wandläufen klappt dagegen alles, worauf unsere helle Seite der Macht feiert.

So geht es uns in Jedi Fallen Order immer wieder: Kopfschütteln über schlechtes Design, gefolgt von Daumen hoch wegen gut gemachten Elementen. Das ist besonders ärgerlich, da die Entwickler viele der Problemelemente - darunter die Respawns - einfach hätten fixen können. Dann würde uns Jedi Fallen Order mit seiner Mischung aus Denksportaufgaben und Kämpfen viel besser gefallen!

Die Rätsel und Klettereinlagen sind zwar bei Titeln wie Tomb Raider abgekupfert, aber sie wirken fordernd und interessant. Die Handlung allerdings erscheint uns bis auf wenige spannende Momente zu belanglos. Canon oder nicht ist da im Grunde egal: Die Story knüpft erstaunlich wenig an die reiche Welt von Star Wars an. Das Kampfsystem finden wir gelungen, egal ob wir es mit Raketentrupplern, einem zefforanischen Jotaz oder einer imperialen Drohne zu tun haben.

  • Einige Umgebungen sehen sehr stimmungsvoll aus - leider längst nicht alle. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Cal muss oft balancieren, dabei kann aber nichts passieren. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Das Lichtschwert können wir im Spielverlauf mit anderen Griffen und sonstigen Extras ausrüsten - kaum etwas davon hat spielerische Auswirkungen. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Feindlichen Blasterbeschuss wehrt Cal mit dem Lichtschwert automatisch ab. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Der Talentbaum hat keine ganz tollen Überraschungen im Angebot. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Besprechung an Bord des Raumschiffs Mantis. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Die 3D-Karte von BD-1 hilft nur bedingt weiter. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Im Menü stellt und das Programm neue Gegner vor und gibt sinnvolle Tipps für den Kampf. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • An Bord der Mantis können wir zwischen Zielplaneten wählen; die Hauptquest ist markiert. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Die Steuerung per Gamepad funktioniert sehr gut. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
Im Menü stellt und das Programm neue Gegner vor und gibt sinnvolle Tipps für den Kampf. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)

Schade allerdings, dass wir fast ausschließlich mit dem Lichtschwert antreten. Fast alle anderen auf dem Schlachtfeld haben Fernkampfwaffen, aber wir als Elitekrieger müssen immer in den Nahkampf - auf Dauer ist das etwas eintönig. Leider schafft die Macht kaum Ausgleich, weil wir bis ungefähr zur Mitte wenig mehr als Varianten von Verlangsamen und Schieben verwenden, und auch später wird es nur wenig besser. Dazu kommt, dass wir einige Superkräfte kaum "spüren". Wir wissen oft nicht, ob wir etwa Verlangsamen korrekt angewandt haben.

Es finden sich noch mehr Probleme, etwa das verwirrende Leveldesign. Teilweise ergibt das auf merkwürdige Art in späteren Einsätzen zwar wieder Sinn, weil sich neue Areale öffnen. Aber bis dahin dürften viele Einsteiger frustriert aufgeben. Die unübersichtliche Karte von BD-1 hilft wenig.

Wer Fan von Star Wars ist und neben viel Macht auch eine gewisse Frusttoleranz in sich spürt, sollte Jedi Fallen Order eine Chance geben, zumal Umfang und Wiederspielwert stimmen. Gelegenheitssternenkrieger können dieses Abenteuer aber auslassen.

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 Lichtschwertkampf und Grabräuberrätsel
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shinduke 20. Nov 2019

Verstehe die Aussage nicht ganz. Wie kann man sich eine Meinung bilden, wenn man das...

Garius 18. Nov 2019

Bezüglich der Kritik am Speichersystem: mag am Alter/Verpflichtungen liegen, aber ich...

Garius 18. Nov 2019

Also enttäuscht war ich von LoU nur aufgrund der hohen Kritiken. Meinen Spaß hab ich...

EinJournalist 18. Nov 2019

Also ich habs fast durch und kann sagen, das Spiel ist ne Augenweide. Keine technischer...


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