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Lichtschwertkampf und Grabräuberrätsel

Während wir die Standardgegner mit wenigen Schlägen ausschalten können, müssen wir bei Elitekriegern vorsichtiger sein und die feindlichen Taktiken im Auge behalten. Ein mittlerer Boss verursacht etwa durch Aufstampfen eine Art Schockwelle. Sobald die erkennbar ist, sollte Cal durch geschickte Sprünge versuchen, Abstand zu gewinnen.

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Im Ansatz erinnert das an die Kämpfe in Titeln wie Dark Souls, allerdings ist Jedi Fallen Order wesentlich einfacher. Wir haben auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad bei neuen Elitegegnern zwar Probleme erwartet, uns mit ein bisschen Konzentration und der richtigen Vorgehensweise aber meist im ersten oder zweiten Versuch erfolgreich durchgeschnetzelt. Einfach nur draufhauen klappt nur mit viel Glück. Lediglich im einfachsten Schwierigkeitsgrad kann man einen Bosskampf mit einem einzigen Hieb des Lichtschwerts für sich entscheiden.

Cal kämpft fast nur mit seiner Standardwaffe sowie mit der Macht. Mit letzterer können wir Gegner verlangsamen oder sie per "Schub" von Plattformen schubsen - das ist in Jedi Fallen Order sehr effektiv, weil es sehr viele Plattformen gibt. Von denen purzeln wir übrigens mit schöner Regelmäßigkeit ebenfalls, worauf wir ähnlich wie in Sekiro mit ein paar Lebenspunkten Abzug umgehend an der Kante fortfahren können. Später erhalten wir als dritte Hauptmacht dann noch "Ziehen". Eine Sonde können wir damit etwa erst zu uns sausen lassen, um sie dann mit Schub gegen eine Felswand zu schleudern.

Wir finden das alles ganz spaßig, aber vermissen einige der Möglichkeiten aus den frühen Spielen von Lucas Arts. Was uns allerdings mehr stört: Die Macht fühlt sich nicht besonders gut an. Beim Verlangsamen etwa wissen wir nie ganz genau, ob der Gegner nun tatsächlich langsamer ist oder welchen Feind in einer Gruppe wir getroffen haben. Der Schub funktioniert zwar meist, aber eben nicht immer. Und bei der Nebenkraft Jedi-Sprung, die uns eigentlich automatisch zum Gegner springen lassen soll und dann einen Überkopfschlag ausführt, macht das Programm irgendetwas mit den Entfernungen falsch und führt relativ oft nur den Überkopfschlag aus - der natürlich ins Leere geht.

Wegen solcher Nickeligkeiten sind wir in Jedi Fallen Order ziemlich oft gestorben. Dann können wir nicht einfach vom letzten Savegame oder Checkpoint aus weitermachen, sondern erwachen an sogenannten Meditationspunkten. Von dort aus müssen wir teils recht lange Wege bis zu dem Gegner zurücklegen, der uns besiegt hat.

Ihn müssen wir schlagen, um unsere bis dahin gesammelten Erfahrungspunkte wieder zu erhalten. Auf linearen Pfaden ist das kein größeres Problem, beim Herumsuchen in den komplexen Umgebungen führt es aber immer wieder dazu, dass wir sinnlos viel Zeit verschwenden, um einen eigentlich schon abgegrasten Bereich nochmals zu durchqueren - nur, um unsere Punkte zurückzuholen. Uns hat das auf Dauer ganz schön genervt!

  • Einige Umgebungen sehen sehr stimmungsvoll aus - leider längst nicht alle. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Cal muss oft balancieren, dabei kann aber nichts passieren. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Das Lichtschwert können wir im Spielverlauf mit anderen Griffen und sonstigen Extras ausrüsten - kaum etwas davon hat spielerische Auswirkungen. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Feindlichen Blasterbeschuss wehrt Cal mit dem Lichtschwert automatisch ab. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Der Talentbaum hat keine ganz tollen Überraschungen im Angebot. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Besprechung an Bord des Raumschiffs Mantis. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Die 3D-Karte von BD-1 hilft nur bedingt weiter. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Im Menü stellt und das Programm neue Gegner vor und gibt sinnvolle Tipps für den Kampf. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • An Bord der Mantis können wir zwischen Zielplaneten wählen; die Hauptquest ist markiert. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
  • Die Steuerung per Gamepad funktioniert sehr gut. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)
Der Talentbaum hat keine ganz tollen Überraschungen im Angebot. (Bild: EA/Screenshot: Golem.de)

Es gibt einige hochdramatische und toll inszenierte Actionpassagen, etwa in einer Art fahrendem Zug ganz am Anfang der Kampagne. Dennoch geht es längst nicht immer ums Kämpfen: In teils sehr langen Abschnitten müssen wir stattdessen an Felswänden entlangklettern und Rätsel lösen. Hier erinnert Jedi Fallen Order streckenweise sehr an Tomb Raider: Cal muss mehrfach in alten Gräbern nach Artefakten suchen und dazu Kugeln auf an- und absteigenden Plattformen platzieren oder seinen Weg trotz sich verschiebender Wände finden. Diese Rätsel sind stimmungsvoll in Szene gesetzt, erfordern aber - wie in Tomb Raider - viel Geduld. Wer vor allem kämpfen möchte, findet mit Jedi Fallen Order nicht ganz das richtige Programm.

Durch das Absolvieren der Rätsel und das Besiegen von Feinden erhält Cal nach und nach immer mehr Erfahrungspunkte, die er an den schon genannten Meditationsorten wie in einem Rollenspiel für besondere Fähigkeiten ausgeben darf. Wir können die Anzahl der maximalen Gesundheit und Machtkraft steigern, die Dauer der Wirkungen von Verlangsamen steigern oder festlegen, dass Schub nicht nur einen Feind zurückwirft, sondern mehrere gleichzeitig. Sehr schwierig ist die Auswahl für die aktiven und passiven Skills nicht, weil man mit dem Verlauf der Kampagne fast (nicht ganz) alle sinnvollen Fähigkeiten aktivieren kann.

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 Star Wars Jedi Fallen Order im Test: Sternenkrieger mit LichtschwertkrampfVerfügbarkeit und Fazit 
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shinduke 20. Nov 2019

Verstehe die Aussage nicht ganz. Wie kann man sich eine Meinung bilden, wenn man das...

Garius 18. Nov 2019

Bezüglich der Kritik am Speichersystem: mag am Alter/Verpflichtungen liegen, aber ich...

Garius 18. Nov 2019

Also enttäuscht war ich von LoU nur aufgrund der hohen Kritiken. Meinen Spaß hab ich...

EinJournalist 18. Nov 2019

Also ich habs fast durch und kann sagen, das Spiel ist ne Augenweide. Keine technischer...


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