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Star Wars: In Frankreich sind Lichtschwertduelle ein anerkannter Sport

In Frankreich duellieren sich Jedi-Meister und Sith-Lords im bereits zweiten Turnier. Lichtschwertduelle sind eine anerkannte Sportart der Landesfechtorganisation FFE. Spezielle Regeln motivieren zu kunstvollen Schwertbewegungen. Das Star-Wars-Setting soll Nachwuchs für den Schwertkampf begeistern.

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So gut wie Yoda wird wohl keiner der Duellanten sein.
So gut wie Yoda wird wohl keiner der Duellanten sein. (Bild: Pixabay.com/CC0 1.0)

Die französische Fechtorganisation FFE hat bereits das zweite offizielle Fechtturnier in der Disziplin Lichtschwerter abgehalten. Dabei duellieren sich zwei Wettkämpfer mit leuchtenden Schwertern, die teilweise sogar die typischen Summgeräusche der Vorbilder aus den Star-Wars-Filmen verlauten lassen. Die Organisation zeigt in einem Video auf Facebook Ausschnitte aus dem Turnier, bei dem als Jedi oder Sith verkleidete Fechter mit einem oder zwei Lichtschwertern in den Händen zur Show gegeneinander antreten.

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Schutzkleidung ist bei den eigentlichen Duellen Pflicht, ähnlich wie beim herkömmlichen Fechten mit Degen, bei anderen Sportarten wie Historical European Martial Arts (HEMA) oder japanischem Kendo. Nebenbei verkleiden sich Star-Wars-Fans auf dem Event als Darth Vader, Darth Maul oder Stormtrooper. Cosplay ist wohl ein wichtiger Teil des Turniers.

Spezielle Regeln für effektvollere Duelle

Die US-Agentur Associated Press berichtet über das Event und erklärt, dass die FFE Lichtschwertkämpfe als Sportart anerkannt hat. Dabei gelten spezielle Regeln, erläutert ein Wettstreiter auf dem Turnier. Vor jedem Schlag soll etwa die Spitze des leuchtenden Schwerts nach hinten gezogen werden. Außerdem können Wettkämpfer kunstvolle Drehbewegungen mit ihren Schwertern ausführen, während denen sie immun gegen Treffer sind.

Das soll das Gefühl der agilen Kämpfe in den Star-Wars-Filmen besser hervorbringen. Die Punktevergabe ähnelt dabei herkömmlichen Fechtduellen: Treffer auf den Kopf und den Körper bringen fünf Punkte, Armtreffer drei Punkte und Handtreffer einen Punkt. Eine Runde dauere drei Minuten oder so lange, bis einer der beiden Duellanten 15 Punkte erzielt habe, heißt es.

Lichtschwertduelle seien ein Versuch, mehr junge Leute für die Sportart zu begeistern. "Sie machen keinen Sport und trainieren nur mit ihren Daumen", sagt Serbe Aubailly, Generalsekretär der FFE. Eventuell könnte sich das mit den effektvollen Lichtschwertduellen ändern. Momentan sind die Turniere noch von recht wenigen Mitstreitern besucht. So hatte die Veranstaltung nahe Paris knapp 34 Duellanten.

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Hotohori 21. Feb 2019

Oder anderes gesagt: wir in Deutschland sind für so etwas schlicht zu prüde und daher...

egal 20. Feb 2019

Wurde das schon wissenschaftlich belegt? Der biologische Zusammenhang erschließt sich...


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