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Star Wars Galaxy's Edge: Acht Quadros lassen den Millenium Falcon abheben

In zwei Disneylands in den USA können Besucher ab 2019 im legendären Millenium Falcon mitfliegen. Die gigantische Star-Wars-Attraktion wird in Echtzeit auf acht Quadro-Grafikkarten gerendert und in eine fast 180 Grad breite Kuppel mit multipler 4K-Auflösung projiziert.

Artikel veröffentlicht am ,
Concept Art von Star Wars Galaxy's Edge
Concept Art von Star Wars Galaxy's Edge (Bild: Walt Disney)

64 Millionen Pixel auf fast 180 Grad horizontal und 90 Grad vertikal: Im Disneyland im kalifornischen Anaheim entsteht derzeit eine neue Attraktion, genannt Star Wars Galaxy's Edge. Besucher nehmen dort im Millenium Falcon ihren Platz ein und rasen über den Planeten Bakuu hinweg. Das Projekt entsteht unter der Leitung von Walt Disney Imagineering und den ILMxLabs, von denen auch das VR-Abenteuer Star Wars Trials on Tatooine stammt.

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Auf der Entwicklerkonferenz GTC 2018 hat das Team unter dem Titel Realtime Rendering of a Galaxy far far away erläutert, wie Star Wars Galaxy's Edge umgesetzt wird. Die Attraktion wird in einen Dome projiziert, auf acht Quadro P6000 berechnet und basiert auf der Unreal Engine 4 mit Direct3D 12 unter Windows 10. Ein entsprechendes - und sehr lautes - System für die beeindruckende Demo hatte Walt Disney Imagineering gleich mitgebracht und auf die Bühne gestellt.

Weil die Darstellung in einer Multi-Panel-Kuppel erfolgt, wird Star Wars Galaxy's Edge mit Cube Maps gerendert, deren Seiten aus 4.096 x 4.096 Pixeln bestehen. Vor diesem Hintergrund ist zu berücksichtigen, dass Screen-Space-Effekte für flache Displays nur bedingt funktionieren, weshalb die ILMxLabs sie umarbeiten mussten. Also verwendet das Studio die Mosaic-Technik von Nvidia in Kombination mit Tiled Ressources um jede Cube-Map-Seite auf eine GPU zu packen und obendrein den Linked-Adapter-Mode um einen gemeinsamen virtuellen Adressraum zu schaffen. So klappen dann auch bestimmte Post-Screen-Effekte und die temporale Kantenglättung. Bisher erfolgt die Kommunikation über PCIe, künftig soll NV Link genutzt werden.

Mit vier Karten und 1080p-Auflösung sorgte Treiber-Overhead dafür, dass die Berechnung oft CPU-limitiert war. Das erübrigt sich aber mit acht Quadros und 4K-Auflösung bei 60 Hz. In Zukunft möchten die ILMxLabs eventuell die Partikel oder die Schatten auf weitere GPUs auslagern, von D3D12 auf die Vulkan-Grafikschnittstelle wechseln und sich näher mit Raytracing befassen. Erfahrung damit hat das Team, denn die ILMxLabs haben kürzlich erst die Reflections-Demo von Star Wars veröffentlicht.

Neben dem Millenium Falcon gibt es bei Star Wars Galaxy's Edge noch eine Attraktion: Sie versetzt den Besucher in den Hangar eines imperialen Sternenzerstörers. Außer im Disneyland Anaheim entsteht Star Wars Galaxy's Edge später noch im Walt Disney World Resort nahe Orlando in Florida. Die Attraktionen soll 2019 eröffnen, sie sind aber jeweils nur ein kleiner Teil der beiden riesigen Parks.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Nvidia an der GTC 2018 im kalifornischen San Jose teilgenommen. Die Reisekosten wurden zur Gänze von Nvidia übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben seitens Dritter.



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neocron 03. Apr 2018

und die korrekte Bezeichnung waere?

spyro2000 03. Apr 2018

Danke, endlich macht das mal Sinn.

Anonymer Nutzer 01. Apr 2018

Boah wenn ich mir den Aufwand betrachte den ihr benötigt um wieder Herr übers eigene OS...

pLeXwithFleX 30. Mär 2018

Also wenn ich diesen Artikel hier richtig verstehe, dann kann man das wohl selbst...

ElMario 30. Mär 2018

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