Verfügbarkeit und Fazit
Star Wars Battlefront erscheint am 19. November 2015 für Windows-PC (rund 60 Euro) sowie für Xbox One und Playstation 4 (jeweils rund 70 Euro). Die deutsche Sprachausgabe ist gelungen, inhaltliche Schnitte gegenüber der englischen Version gibt es nicht, allerdings ist das Programm sowieso nicht sehr martialisch in Szene gesetzt. Die USK hat eine Freigabe ab 16 Jahren erteilt.
Fazit
Wer Battlefront tatsächlich spielen und die Packung nicht einfach in den Schrein mit dem Plüsch-Darth-Vader und der Skywalker-Kaffeetasse stellen will, sollte sich vor dem Kauf über eines im Klaren sein: Battlefront will in die Mitte, in den Platz zwischen Hardcore-Battlefield-Zockern und Casual-Lichtschwert-Schwingern.
Für die Profis bietet die Action in Battlefront etwas zu wenig taktische Möglichkeiten bei Waffen und sonstiger Ausrüstung. Für viele Einsteiger ist das hohe Tempo zu anspruchsvoll. Allerdings: Dank der Star-Wars-Lizenz greift bestimmt auch der ein oder andere Midcore-Spieler zu - und der dürfte richtig viel Spaß haben. Battlefront sieht klasse aus, die Atmosphäre ist wunderbar umgesetzt und die Spielmodi und Helden bieten Feierabend-Sternenkriegern mehr als genug kurzweilige Action.
Eine große Stärke sind Elemente wie die Spezialfähigkeiten der Helden: unkompliziert zu steuern, schick anzuschauen und fast wie im Kino. Wir sind langfristig viel lieber mit dem Imperator oder mit Han Solo angetreten als mit normaler Infanterie. Aber auch die große Bandbreite an Modi macht Spaß. Nicht alle sind gelungen, aber eine Partie Team Deathmatch kann uns ebenso begeistern wie der Angriff auf AT-AT in Walker Assault, das sich fast wie eine Art Battlefield Light spielt.
Als momentan größtes Problem empfinden wir die geringe Anzahl an Umgebungen. Mag sein, dass Battlefront fast 40 Maps enthält - wir hatten trotzdem das Gefühl, ständig auf den vier gleichen Karten anzutreten. Auch wenn Hoth und vor allem der Wald von Endor toll aussehen: Irgendwann hatten wir dann doch genug davon.
Für die kommenden Erweiterungen hoffen wir auf mehr Vielfalt bei den Umgebungen, sowie auf mehr Walker Assault und ähnlich komplexe Modi. Und wenn Dice schon an Walker Assault arbeitet, wünschen wir uns auch kleine Änderungen an den Spawn-Punkten etwa von Raumschiffen und anderen Vehikeln. Immerhin, mit den Verbesserungen der Spielbalance seit der Beta sind wir sehr einverstanden.
Ob sich Battlefront langfristig etablieren kann, hängt vor allem vom weiteren Map- und Modi-Nachschub durch Dice ab. Zum jetzigen Zeitpunkt stimmen Qualität, Atmosphäre und Spielspaß jedenfalls. Auf unserer Festplatte wird das Programm die nächsten paar Monate bleiben.
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Und wieder mal der Unilinux ohne ordentlich argumente ... der Troll des Jahres!
Muss man auf der PS4 ein EA-Konto einrichten, um im Mulitplayer zu spielen?
Auf dem PC sieht Battlefront definitiv besser aus als FO4. FO4 hab ich bisher rund 30...
riesen maps, keine übersicht, tod von überall, keine chance aus dem schussfeld zu kommen...