Star Trek: William Shatner reagiert auf Stephen Millers Anti-Trek-Tweet

Mit einem kurzen Wortwechsel auf X(öffnet im neuen Fenster) hat sich William Shatner in die aktuelle kulturpolitische Debatte rund um Star Trek eingeschaltet, berichtet die US-amerikanische Entertainment-Website Collider(öffnet im neuen Fenster) . Anlass war ein rund 14 Sekunden langer Clip aus der neuen Serie Star Trek: Starfleet Academy, der zuletzt von konservativen Accounts heftig kritisiert wurde.
Keiner weiß, was Miller tragisch findet
Am Anfang stand ein Beitrag von Trump-Berater Stephen Miller. Miller bezeichnete den kurzen Ausschnitt mit den Figuren Nahla Ake (Holly Hunter), Lura Thok (Gina Yashere) und Lt. Rork (Tricia Black) als "tragisch" . Was genau daran tragisch sein soll, ließ er offen. Stattdessen schlug er vor, Paramount solle das Franchise lieber dem inzwischen 94-jährigen Shatner überlassen.
Shatner reagierte darauf mit Humor und Ironie. Er witzelte, Millers eigentliches Problem scheine zu sein, dass eine Figur im 32. Jahrhundert noch eine Brille trage – Sehschwächen müssten in dieser fernen Zukunft schließlich längst medizinisch korrigiert sein. In der Star-Trek -Historie trägt Captain James T. Kirk in Star Trek II: Der Zorn des Khan ebenfalls eine Brille, was im Film mit einer Medikamentenallergie erklärt wird. Zudem sind Sehhilfen im Star-Trek-Universum kein Einzelfall. So tritt der Föderationspräsident in Star Trek VI: Das unentdeckte Land (Kurtwood Smith) mit Brille auf, ebenso Admiral Jean-Luc Picard in Star Trek: Picard.
Shatner am Ruder
Shatner kennt die Verantwortung an der Spitze des Franchise aus eigener Erfahrung. Er führte 1989 bei Star Trek V: Am Rande des Universums Regie – dem einzigen Kinofilm der Originalcrew unter seiner Leitung, der an den Kinokassen floppte.
Die neue Serie kommt indes sehr gut an, sie ist für Paramount+ schon jetzt ein Streamingerfolg. Bei Rotten Tomatoes(öffnet im neuen Fenster) kommt Star Trek: Starfleet Academy aktuell auf 87 Prozent positive Kritiken.



