Star Trek: Wieso die Gorn in Strange New Worlds anders sind

Die zweite Staffel von Strange New Worlds endete mit einem Cliffhanger, auf dessen Auflösung die Fans zwei Jahre warten mussten. Schuld an der langen Wartezeit hat auch der Autorenstreik im Jahr 2023.
Beim Tribeca Film Festival hat Showrunner Akiva Goldsman laut Trekmovie(öffnet im neuen Fenster) erklärt, was ihn an den Gorn anspricht. Die tauchten zuerst in der Originalserie in der Folge Ganz neue Dimensionen(öffnet im neuen Fenster) auf.
Dort war der Gorn allerdings ein Typ in einem Gummikostüm, der sich einen Faustkampf mit Captain Kirk lieferte. Bei Strange New Worlds sind die Gorn wirklich monströse Kreaturen.
Wahre Monster
Akiva Goldsman war seit der klassischen Folge von den Gorn fasziniert. Sie tauchten aber nie wieder auf, weswegen er sie in Star Trek: Strange New Worlds einsetzen wollte. Er schätzte dabei besonders die Gelegenheit, die Gorn neu zu definieren, denn moderne Technik machte es möglich, sie nun wirklich zu reptilienartigen Monstern zu machen.
Goldsman sagte, ihm sei bewusst, dass Star Trek die Tendenz habe, auch die Gegner zu vermenschlichen und ihnen mit Empathie zu begegnen, so dass nicht nur zu sehen sei, was Helden und Schurken trenne, sondern auch, was sie eine. Doch bei den Gorn wollte er anders vorgehen.
"Ein Verständnis für den Feind zu haben, ist toll, aber das heißt nicht, dass es nicht das wahre Böse da draußen gibt. Was wir mit den Gorn erreichen wollten, war, dem Publikum echte Monster zu präsentieren. Monster, die zumindest auf den ersten Blick erscheinen, als könnte es nichts Gutes an ihnen geben" , so Goldsman.
Vermenschlichung
Dieser letzte Satz legt nahe, dass Strange New Worlds im Verlauf der Serie der alten Tradition folgen könnte, Verständnis für den Gegner aufzubauen, so wie zuvor schon bei Klingonen, Borg und sogar Spezies 8472. Ob die Zeit dafür bleibt, muss sich zeigen, denn nach der am 17. Juli startenden dritten Staffel wird es nur noch zwei weitere geben.