Star Trek: Verworfene Episodenideen für Enterprise Staffel 5 enthüllt
Zum 25. Jubiläum der Serie Star Trek: Enterprise haben ehemalige Autoren bislang unveröffentlichte Ideen für nie realisierte Episoden vorgestellt. Wie beim Fan-Event Trek Talks(öffnet im neuen Fenster) zu hören war, diskutierten mehrere Beteiligte der Serie über verworfene Konzepte und langfristige Pläne, die wegen der Absetzung nach Staffel vier nicht umgesetzt wurden. Darüber berichtete die US-amerikanische Website Trekmovie(öffnet im neuen Fenster) .
Bezüge zur klassischen Serie
Die von Brannon Braga mitentwickelte Serie lief von 2001 bis 2005 und blieb hinter den Laufzeiten früherer Star-Trek-Produktionen zurück. Auf dem Panel schilderten neben Braga auch Autoren wie Mike Sussman, Phyllis Strong sowie das Autorenduo Judith und Garfield Reeves-Stevens ihre damaligen Ideen.
Ein geplanter Zweiteiler sollte etwa die Figur Colonel Green aus der Folge Seit es Menschen gibt aus der Originalserie zurückbringen und mit einer persönlichen Geschichte um Sicherheitschef Malcolm Reed verbinden. Das Konzept wurde jedoch verworfen, da es thematisch zu nah an bereits behandelten Augment-Handlungssträngen lag und zudem Budgetgrenzen eine Rolle spielten.
Weitere nicht umgesetzte Ideen zielten stärker auf die Mythologie des Franchise ab. So schlugen die Reeves-Stevens eine Ursprungsgeschichte der Borg-Königin vor, bei der eine Medizinerin der Sternenflotte – gedacht für Schauspielerin Alice Krige, die die Borg-Königin in Der erste Kontakt spielte – freiwillig Teil des Kollektivs wird.
Was die Reeves-Stevens nie vorschlugen, war eine Idee, die für das Finale der Serie gedacht gewesen wäre, mit der Auflösung des Kalten Zeitkriegs. Diese Folge hätte einen Besuch der Raumstation K-7 bringen sollen – und zwar zu der Zeit, zu der auch Sisko und Co. aus Star Trek: Deep Space Nine dort sind. Zum 30. Jubiläum des Franchise gab es nämlich eine Folge, in der Figuren von DS9 in die klassische Folge Kennen Sie Tribbles? integriert waren und damit mit Kirk und Co. interagierten.
Autor André Bormanis entwickelte zudem ein Konzept rund um die Wolkenstadt Stratos, die auch in der klassischen Serie vorkam. Es sollte soziale Ungleichheit vor deren Entstehung beleuchten. Dieses Projekt war laut dem damaligen Showrunner Manny Coto für eine fünfte Staffel vorgesehen.
Der romulanische Krieg
Diese kam jedoch nie zustande. Laut den Beteiligten hätte sie unter anderem den romulanischen Krieg thematisiert – ein zentraler Konflikt der Star-Trek-Chronologie, der in Enterprise selbst nicht mehr behandelt wurde.
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