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Star Trek: Sprachsteuerung IBM Watson in Bridge Crew verfügbar

Ab sofort können Kapitäne in Star Trek Bridge Crew ihren menschlichen und computergesteuerten Untergebenen die Befehle auch per Sprache erteilen. Dazu hat IBM seine Technologie Watson in das VR-Spiel eingebaut - vorerst auf experimenteller Basis als Beta.

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Solche Menüs sieht der Captain in Bridge Crew mit Watson seltener.
Solche Menüs sieht der Captain in Bridge Crew mit Watson seltener. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)

"Scan Target": Derartige Anweisungen muss der Kapitän in Star Trek Bridge Crew dem zuständigen Offizier nicht mehr per Befehlsmenü erteilen. Stattdessen kann er das Kommando jetzt auch in natürlicher Sprache geben - was die Immersion verstärken und das Sternenflottenabenteuer noch ein wenig mehr zum Holodeck machen soll. Die nun per Patch verfügbare Sprachsteuerung hat IBM zugeliefert, es handelt sich um das schon ältere, nach wie vor eher als Forschungsprojekt denn als kommerzielle Anwendung anzusehende System Watson.

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Watson steht für alle Versionen von Bridge Crew bereit - das Programm ist für Playstation VR, Oculus Rift, HTC Vive und OSVR erhältlich. Die Installation von Watson erfolgt automatisch, zum Betrieb ist eine Onlineverbindung nötig, damit das System die Sprache auf den Servern von IBM analysieren kann. Die Dienste von IBM Watson erlauben es den Spielern dann, eine Besatzung zu befehligen, die vollständig aus KI-Charakteren oder aus einer Mischung von KI-Charakteren und menschlichen Mitspielern besteht.

In Bridge Crew kann nur der Captain seine Kommandos per Sprache erteilen - und das nur auf Englisch. Um Watson zu benutzen, muss er die Taste für "Befehl" gedrückt halten. Wer die Funktion, etwa aus Datenschutzgründen, deaktivieren möchte, kann das in den Audiooptionen machen.

Experiment im Holodeck

Laut Ubisoft und IBM wird an dem in Bridge Crew integrierten System in den kommenden Monaten weitergearbeitet, um es zu verbessern. Die Unternehmen weisen darauf hin, dass es sich um ein Experiment handelt, und dass trotz der Bezeichnung "Beta" nicht sicher ist, dass es je so etwas wie eine finale Fassung geben wird. Es könne auch sein, dass die Unterstützung von Watson wieder beendet wird.

Star Trek Bridge Crew (Test auf Golem.de) ist seit Ende Mai 2017 erhältlich - nur als Virtual-Reality-Anwendung. Spieler steuern alleine oder zusammen mit bis zu drei menschlichen Mitstreitern das Sternenflottenschiff USS Aegis, und zwar wahlweise in einer einfachen und kurzen Kampagne, oder in teils zufallsgenerierten Einsätzen. Neben der Aegis gibt es einen Modus, in dem Spieler mit der Enterprise aus der Serie mit Kirk und Spock durchs All flitzen können.



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