Mehr als ein Dutzend Filme
In über 20 Jahren gemeinsamer Arbeit sind in der Freizeit der Beteiligten bereits mehr als ein Dutzend Filme entstanden. Mit ihrem bislang jüngsten Werk, The Legacy of the Archein(öffnet im neuen Fenster) , das 2024 Premiere feierte, gewann Euderion sogar einen Fanfilmpreis in Australien.
Der Film ist das bislang ambitionierteste Projekt der Gruppe: Mit einer Laufzeit von fast einer Stunde, aufwendigen Außendrehs und Dreharbeiten unter anderem in einer Kiesgrube im Grunewald setzte das Team neue Maßstäbe für sich selbst.
In dem Fan-Film geht die Euderion mit ihrer Crew auf einem unbewohnten Planeten an Land. Dort entdecken die Fähnriche Alana Kosh und Clinton Fox ein Relikt aus uralter Zeit, das Alana in seinen Bann zieht und von ihr Besitz ergreift.
In fragmentarischen Rückblicken wird die Geschichte einer längst ausgelöschten Zivilisation erzählt – und die des überlegenen Feindes, des Schwarms, der ihren Untergang besiegelte. Gleichzeitig offenbart das Artefakt ein gefährliches Potenzial: Es könnte der Schlüssel sein, um einer alten Bedrohung zu begegnen.
Von Euderion unterstützt
Euderion unterstützt auch andere Fan-Filmer, so wie bei Star Trek: Dark Horizon, der mit einer Laufzeit von fast 90 Minuten abendfüllend ist. Der Film wurde 2015 fertiggestellt und kann noch immer bei Youtube(öffnet im neuen Fenster) angesehen werden. Er spielt mit den Möglichkeiten des Spiegeluniversums, wie es in verschiedenen Star-Trek-Serien vorgekommen ist.
Die Geschichte: Die Crew der K'Ehleyr(öffnet im neuen Fenster) steht vor einer völlig neuen Herausforderung, denn sie trifft auf Spiegelbilder ihrer selbst. Besucher aus einem scheinbar vertrauten Paralleluniversum haben den Weg in diese Realität gefunden, um eine außergewöhnliche Energiequelle zu bergen – eine Macht, die den Krieg in ihrer eigenen Welt rasch entscheiden könnte.
Um eine Katastrophe zu verhindern, versucht die Besatzung der K'Ehleyr mit allen Mitteln, diese Ressource außer Reichweite zu halten. Doch die Mission wird dadurch erschwert, dass sich die begehrte Energie an einem extrem feindlichen und hochgefährlichen Ort befindet.
Die Freude am Spiel
Filme wie diese werden oft über zwei und mehr Jahre hinweg produziert. Cast und Crew opfern nicht nur Freizeit und Wochenenden, sondern finanzieren auch Filme, die niemals kommerziell ausgewertet werden können.
Zwar gestattet Paramount Fan-Filmern, Geschichten aus dem Star-Trek-Universum zu erzählen. Es gibt jedoch eine ganze Reihe von Regeln, die zu beachten sind, was daran liegt, dass einige amerikanische Fan-Produktionen wie Axanar oder Star Trek Continues mit Budgets von mehreren Hunderttausend Dollar den echten Filmen und Serien immer näherkamen.
Der Reiz eines Fan-Films liegt aber eben auch darin, dass nicht alles perfekt ist, dass Schauspieler mal mit den Texten hadern, dass eben nicht alles klappt und dennoch am Ende ein Produkt herauskommt, das Spaß macht.



