Star Trek: Robert Picardo hat wegen der Holodoc-Rückkehr gezweifelt

Robert Picardo hat in einem kurzen Interview mit dem britischen Filmmagazin SFX(öffnet im neuen Fenster) zur neuen Paramount+-Serie Star Trek: Starfleet Academy eingeräumt, dass er vor seiner Rückkehr als Holodoc aus Star Trek : Voyager durchaus gezögert habe. Er habe sich gefragt, wie Fans darauf reagieren würden, dass eine Figur, die "theoretisch nie" altere, nun sichtbar von einem Darsteller gespielt werde, der rund 30 Jahre älter sei – inklusive kleinerer körperlicher Veränderungen.
Das einzig wahre Hologramm
Laut SFX gebe es dafür innerhalb der Serienlogik aber eine Erklärung: Das medizinische Notfallprogramm (MHN) habe seiner holografischen Matrix eine Subroutine hinzugefügt, die ihn altern lasse. Damit werde der sichtbare Altersunterschied nicht nur "real" begründet, sondern auch erzählerisch nutzbar gemacht.
Picardo habe zuletzt zudem Spekulationen der Fans beendet und bestätigt, dass es sich in Starfleet Academy um dasselbe EMH handele, das man aus Voyager (und Prodigy) kenne – und nicht um die Backup-Version aus der Voyager-Episode Der Zeitzeuge, in der eine Backup-Version des Docs im 31. Jahrhundert aktiviert wird. Daraus ergebe sich, dass das Programm seit mehr als acht Jahrhunderten laufe. Picardo habe darüber gescherzt, er sei damit so etwas wie "der Yoda von Star Trek" .
Ein langes Gedächtnis
In dem Gespräch betonte Picardo außerdem, diese Prämisse stelle für ihn als Schauspieler eine ungewöhnliche Herausforderung dar: Er müsse sich vorstellen, dass "digitale Erinnerung" über Jahrhunderte gleich präsent bleibe – Kollegen von vor fast 800 Jahren könnten sich für das MHN so anfühlen, als hätte er sie gestern gesehen. Das müsse, so seine Überlegung, auch beeinflussen, wie der EMH künftig Beziehungen eingehe, wenn um ihn herum Generationen organischer Wesen altern und sterben würden.