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Ein Hauch von Nostalgie

Picard hebt sich in praktisch jeder Beziehung von Star Trek: The Next Generation ab. War serielles Fernsehen damals vor allem eine Sammlung von in sich abgeschlossenen Geschichten, so gibt es nun eine sich über zehn Folgen entwickelnde Handlung.

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Es ist das Jahr 2399. Jean-Luc Picard ist Admiral im Ruhestand. Er bewirtschaftet das Weingut seiner Familie. Die Sternenflotte hat er verlassen, weil sie seiner Ansicht nach ihre Prinzipien verraten hat. Doch bereits in der ersten Folge will er in den Weltraum zurückkehren. Er möchte einem Mysterium auf den Grund gehen, das mit Data zu tun hat und einer jungen Frau namens Dahj, die eine wichtige Rolle in der neuen Serie spielt.

Auch tonal und formal ist die neue Serie ganz anders als Next Generation. Der Look erinnert zwar an die klassische Serie, hat sich aber auch weiterentwickelt. Das San Francisco der Zukunft sieht noch futuristischer aus als in den älteren Filmen und Serien - der technologische Fortschritt hat auch in der Welt von Star Trek nicht haltgemacht. Die Golden Gate Bridge ist ein Relikt der Vergangenheit, die gigantischen Gebäude muten an, als hätte Apple die Welt übernommen. Alles ist anders, aber irgendwie vertraut.

Bekannte Charaktere kehren zurück

Daher stellt sich auch ein nostalgisches Gefühl ein, wenn man mit Picard und Co. groß geworden ist. Das Weingut, aber auch Picards Archiv mit den Mementos eines Lebens erinnern an die gute, alte Zeit. Und es gibt in der ersten Folge ein Wiedersehen mit Brent Spiner als Data.

Dem merkt man zwar an, dass der Schauspieler eben auch älter geworden ist, selbst wenn der Androidenkörper eigentlich nicht altern dürfte. Aber schon das Finale von Star Trek: The Next Generation hat vor mehr als 25 Jahren gezeigt, dass Data versucht, ein Altern nachzuahmen. Schön ist es allemal, ihn mit Patrick Stewart in Interaktion zu sehen. Die erste Szene könnte so manchen Fan zu Tränen rühren.

Im Verlauf der Serie wird man auch noch andere bekannte Gesichter sehen. Jonathan Frakes und Marina Sirtis sind als William Riker und Deanna Troi dabei und Jeri Ryan wird wieder Seven of Nine spielen.

Wir konnten bereits die ersten drei Folgen sehen und können eines sagen: Die Geschichte ist groß aufgezogen. Die Macher lassen sich etwas Zeit, den gealterten Picard dem Zuschauer näherzubringen, aber auch zu zeigen, wie die Welt um ihn herum nun aussieht. Vieles ist dabei noch im Unklaren, da die 20 vergangenen Jahre für Fans unerforschtes Gebiet sind.

Interessant ist das alles aber von Anfang an, da hier auch mit Verschwörungen gearbeitet wird und um die Figur der synthetischen Frau Dahj und ihrer Schwester ein Mysterium aufgebaut wird. Die Serie etabliert schon in den ersten Folgen aufregende Fragen, die auch damit zu tun haben, was sich in der Föderation, aber auch mit den Resten des Romulanischen Reichs verändert hat. Am Ende der dritten Episode geht es sozusagen richtig los, zwar nicht auf einem Schiff der Föderation, aber doch auf einem beeindruckenden Raumschiff. Picard gibt den Befehl, den man ihn schon Dutzende Male zuvor sagen hörte: "Energie!"

Es geht weiter

Die erste Folge der neuen Serie ist ab dem 24. Januar 2020 in Deutschland auf Amazon zu sehen, die weiteren Folgen werden im Wochentakt veröffentlicht. Und es geht weiter. Das Aufkommen zahlreicher Streamingdienste hat Star Trek beflügelt, denn das Franchise ist eines der Pfunde, mit denen CBS-Viacom wuchern kann. Entsprechend hat der Autor und Produzent Alex Kurtzman die Aufgabe bekommen, die Welt von Star Trek kontinuierlich auszubauen. Star Trek: Discovery wird für den Streamingdienst CBS All Access produziert und läuft hierzulande auf Netflix. Verschiedene weitere Serien sind in Produktion, darunter das Zeichentrickformat Star Trek: Lower Decks und - noch nicht offiziell bestätigt, aber doch stark impliziert - eine Serie um Captain Christopher Pike und Spock, die beide in der zweiten Staffel von Star Trek: Discovery mitwirken.

Auch für Star Trek: Picard ist die weitere Zukunft schon geplant: Schon bevor Star Trek: Picard in den USA bei CBS All Access und im Rest der Welt bei Amazon debütiert, wurde bekanntgegeben, dass eine zweite Staffel bewilligt ist und bereits vorbereitet wird. Laut Hollywood Reporter wird zudem auch schon an der dritten Staffel gearbeitet, die zusammen mit der zweiten gedreht werden soll. Sicherlich keine schlechte Idee, ist Patrick Stewart mit 79 Jahren doch auch nicht mehr der Jüngste.

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 Star Trek: Picard: Der alte Mann und das All
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gadthrawn 05. Feb 2020

Soll ich dir die dritte nennen? 4K bedeutet es ist sind eine Menge 4K Kameras notwendig...

MickeyKay 03. Feb 2020

Ja, dem stimme ich komplett zu. Es hat ja auch niemand behauptet, dass The Orville in...

MickeyKay 03. Feb 2020

Jein. Du hast mein Argument nicht verstanden. Ich kritisiere nicht, dass die Serie...

MickeyKay 28. Jan 2020

Ja, ich hätte in diesem Fall eine digitale Verjüngung auch bevorzugt. Aber letztendlich...

quineloe 27. Jan 2020

Nicht Starfleet und die Federation verwechseln!


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