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Star Trek: Ohne Richard D. James hätte Star Trek ganz anders ausgesehen

13 Jahre lang war Richard D. James für zwei Star-Trek -Serien tätig.
/ Peter Osteried
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Richard D. James war 13 Jahre für Star Trek aktiv. (Bild: Paramount)
Richard D. James war 13 Jahre für Star Trek aktiv. Bild: Paramount

Richard D. James ist am 11. November an von einer Infektion verursachten Komplikationen im UT Southwestern Medical Center in Dallas gestorben, wie der Hollywood Reporter(öffnet im neuen Fenster) zuerst berichtete. James war als Produktionsdesigner für 13 von 14 Staffeln Star Trek: The Next Generation und Star Trek: Voyager tätig. Zuvor arbeitete er schon an Filmen wie Local Hero, Silkwood oder Bestie Krieg.

13 Jahre Star Trek

Er schloss sich 1988 der Serie Star Trek : The Next Generation an und blieb bis zum Ende dabei. Danach wechselte er zu Star Trek: Voyager und war dort sieben Staffeln lang aktiv. Nach dem Ende der Serie im Jahr 2001 zog sich James in den Ruhestand zurück.

Für die Folge Die Sünden des Vaters erhielt James im Jahr 1990 einen Emmy für seine Arbeit. Vier weitere Male war er nominiert. Als Produktionsdesigner war er für das Aussehen der Serien verantwortlich. Er übernahm von Hermann Zimmerman, der das zuvor getan hatte, und sollte eigentlich nur ein Jahr bei The Next Generation dabei sein, während Zimmerman an Star Trek V: Am Rande des Universums arbeitete. Als Zimmerman aber nicht zurückkam, behielt James den Posten.

Er erinnerte sich später, dass die Serie anfangs starke Probleme damit hatte, einen überzeugenden Sternenhintergrund zu erschaffen: "Ich hatte an Kampfstern Galactica mitgearbeitet, also sagte ich den Produzenten: Die einzige Möglichkeit, Sternenhimmel zu erhalten, mit dem sie zufrieden sein würden, sei, schwarzen Samt zu verwenden und den Glitzer von Hand aufzukleben."

Die beiden Schiffe

James wurde auch mal gefragt, was der Unterschied bei den Schiffen seiner beiden Star-Trek-Serien gewesen sei. Da meinte er nur: "Das Raumschiff Voyager war eher ein wissenschaftliches Forschungsschiff. Die Enterprise war im Vergleich dazu wie ein Luxusliner. Die Voyager war schnittiger und technisch fortschrittlicher. Ich habe mich für einen viel kühleren Look entschieden, während die Enterprise für The Next Generation in viel wärmeren Farben gehalten war."


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