Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Star Trek: Noah Hawley erklärt, warum sein Trek-Film nicht kam

Noah Hawleys Star-Trek-Film wurde kurz vor Produktionsbeginn eingestellt, aber der Autor hofft auf eine Wiederbelebung.
/ Peter Osteried
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Die Enterprise im Mutara-Nebel in Star Trek II: Der Zorn des Khan (Bild: Paramount)
Die Enterprise im Mutara-Nebel in Star Trek II: Der Zorn des Khan Bild: Paramount

Die auf Star-Trek-Nachrichten spezialisierte US-amerikanische Website Trek Movie(öffnet im neuen Fenster) berichtet von einem Podcast namens Smartless(öffnet im neuen Fenster) , in dem Noah Hawley als Gast über seinen eingestellten Star-Trek-Film erzählt hat.

Der Autor und Produzent, zuletzt mit Alien: Earth erfolgreich, wollte seinen Star-Trek-Film im Jahr 2020 machen. Der Produktionsstart stand bevor, als eine neue Managerin bei Paramount das Projekt stoppte. Dabei zeigte Hawley ein hervorragendes Verständnis für Star Trek und wollte eine Geschichte mit neuen Figuren erzählen.

Es geht nicht um Krieg

"Bei allen Franchises geht es um den Krieg" , so Hawley. "Star Wars ist Krieg, Marvel ist Krieg, aber nicht Star Trek" . Er erklärte, dass es bei Star Trek um das Erkunden geht: Menschen lösen ihre Probleme, indem sie schlauer sind als ihre Kontrahenten.

In dem Gespräch nannte Hawley ein Beispiel dafür – die Szene aus Star Trek II: Der Zorn des Khan, in der Kirk schlauer ist als Khan, indem er von der Enterprise aus die Schutzschilde des feindlichen Schiffs deaktivieren lässt.

Zum damaligen Zeitpunkt, als mit Emma Watts eine neue Managerin der Filmabteilung ins Studio Paramount kam, bereitete Hawley alles für den Produktionsstart vor und war auf dem Weg nach Australien, wo gedreht werden sollte. Er sagte, dass dann – wie es in Hollywood oft geschehe – Jim Gianopulos, der damals das Studio leitete, angekündigt habe, jemand anderen unter sich einzusetzen, der später die Leitung des Filmstudios übernehmen solle.

Die erste Entscheidung des neuen Leiters sei gewesen, den ursprünglich geplanten Star-Trek-Film zu streichen. Man habe gefragt, woher man wissen solle, ob das Publikum den Film mögen werde, und ob man nicht lieber einen Übergangsfilm mit Chris Pine machen und damit auf Nummer Sicher gehen solle. Auf diese Weise sei das Projekt schließlich verschwunden.

Könnte es für Hawleys Film ein Happy End geben?

Hawley sagte in dem Podcast, dass er das Drehbuch, das er für Star Trek geschrieben habe, jedoch nicht vergessen und dem neuen Verantwortlichen bei Paramount einen Vorschlag unterbreitet habe – und dass er kürzlich mit David Ellison gesprochen habe. Da Ellison nach wie vor keinen Star-Trek-Film gemacht hat, habe er angemerkt, dass sein eigenes Projekt weiterhin "im Studio stecke" . Man müsste es nur wiederbeleben.


Relevante Themen