Star Trek: Nach Section 31 könnten weitere Streaming-Filme folgen

Die Entwicklung von Section 31 hat mehr als fünf Jahre gedauert und verschiedene Entwicklungsstufen genommen, denn eigentlich sollte es mal eine Serie mit Michelle Yeoh als Philippa Georgiou werden. Aber anders als andere Star-Trek -Serien wie Picard oder Strange New Worlds zog sich nicht nur die Entwicklung, sondern das Projekt machte ein ums andere Mal eine Transformation durch. Wie umfangreich diese gewesen sei, erzählte Regisseur Olatunde Osunsanmi im britischen SFX Magazine(öffnet im neuen Fenster) . Nur zwei Figuren blieben von den ersten Storyentwürfen bis zum Film: Georgiou und Alok.
Viele Versionen
"Die Geschichte wurde so oft neu aufgerollt, dass die des Films kaum noch etwas mit der des ersten Serienversuchs gemein hat," sagte Osunsanmi. Es habe sieben verschiedene Versionen gegeben. Die erste sollte eine Miniserie mit sechs Folgen sein, die zweite war dann eine Miniserie mit fünf Folgen, aber ganz anderer Geschichte. Die vierte, fünfte und sechste Version waren Pilotfolgen, die in wieder andere Richtungen gingen. Dann kam der Film, und auch dieser durchlief verschiedene Entwicklungsstufen.
Autor Craig Sweeney schrieb stets sieben verschiedene Versionen der Geschichte. Er ist sozusagen der Fixstern der Produktion, der anders als Bo Yeon Kim und Erika Lippoldt, die anfangs auch an der Serie beteiligt waren, sich dann aber entschieden, für Netflix Sweet Tooth zu entwickeln, bei dem Projekt blieb.
Mehr Filme
Osunsanmi sieht Section 31 als Experiment, welches das Gesicht von Star Trek verändern könnte, indem es Sequels oder auch andere Filme geben könnte, die originäre Geschichten erzählten oder bekannte Figuren zurückbrächten. "Wenn die Fans Section 31 und das Format lieben, könnten wir mit diesem auch andere Geschichten erzählen und das Universum so stärker expandieren. Denn es muss nicht immer eine Fernsehserie sein, es kann auch ein Film sein", sagte der Regisseur.



