Star Trek: Kirsten Beyer bestätigt Khan-Hörspiel als Kanon

Die US-amerikanische Star-Trek-News-Website Trek Movie(öffnet im neuen Fenster) hat in ihrem All Access Star Trek Podcast(öffnet im neuen Fenster) mit Kirsten Beyer und David Mack gesprochen, die Star Trek: Khan entwickelt haben. Dabei ging es auch um die Frage, ob die Hörspielserie als Kanon behandelt wird, was Beyer bejahen konnte – allerdings mit einer Einschränkung.
Eine neue Spezies in Star Trek
Im Podcast sagte Beyer, dass es niemanden gebe, der eine Geschichte auf magische Weise zum Kanon erkläre. Aber: "Die Leute, die derzeit an Star Trek arbeiten, sehen das Hörspiel als Kanon, dem nicht widersprochen und der – wenn möglich – in künftige Geschichten integriert wird."
Beyer konnte nicht sagen, ob die Ereignisse der Hörspielserie in der kommenden Show Star Trek: Starfleet Academy eine Bedeutung haben werden, es könnte aber Elemente geben, die auftauchen. Denn Star Trek: Khan habe nicht nur die Zeit von Khan und seinen Leuten auf Ceti Alpha V genauer beleuchtet, sondern mit den Elborianern auch eine neue außerirdische Spezies zum Star-Trek-Kanon gebracht.
Im Interview erklärte Beyer auch, dass es durchaus die Lust auf weitere Hörspiele gebe, bislang aber nichts entwickelt werde. "Das Format eignet sich auch für eigenständige Geschichten und nicht nur, um ein paar Lücken aufzufüllen" , sagte sie. Sie selbst habe durchaus Interesse, mit dem Hörspielformat etwas ganz Neues zu erzählen, und das nicht notwendigerweise in nur einer Staffel.
Die verlorene Ära
Dabei betonte sie noch einmal, dass sie derzeit nichts in der Richtung entwickele, sich aber vorstellen könne, mit einem neuen Schiff und ganz neuen Figuren neue Geschichten zu erzählen. Ihr Ko-Autor David Mack erwähnte dabei die "verlorene Ära" – das ist die Zeit zwischen den Filmen mit der klassischen Crew und dem Start von Star Trek: The Next Generation – eine Periode in der Star-Trek-Historie, die kanonisch kaum erkundet wurde und sehr viel Potenzial hat.



