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Star Trek: Jonathan Frakes über den Erfolg von Strange New Worlds

Der Mann, der Will Riker in der wohl beliebtesten Star-Trek-Serie war, erklärt, warum Strange New Worlds bei Fans so gut ankommt.
/ Peter Osteried
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Die Crew von Star Trek: Strange New Worlds (Bild: Paramount+)
Die Crew von Star Trek: Strange New Worlds Bild: Paramount+

Jonathan Frakes wurde als Will Riker in Star Trek: The Next Generation(öffnet im neuen Fenster) berühmt. Er inszenierte viele Folgen anderer Star-Trek-Serien und Star Trek: Strange New Worlds. Wieso gerade Strange New Worlds die aktuell einzige noch produzierte, so erfolgreiche(öffnet im neuen Fenster) Serie ist – von Starfleet Academy abgesehen, wovon bisher nichts gezeigt wurde -, dafür hat er eine plausible Theorie.

Episodische Erzählweise

Im Interview mit Cinema Blend(öffnet im neuen Fenster) sagte Frakes: "Die Folge, die ich gerade gedreht habe, ist spektakulär. Bei Strange New Worlds traut man sich etwas. Ich glaube aber auch, dass die episodische Erzählstruktur ohne übergreifenden Handlungsbogen sie zur besten Star-Trek-Serie seit The Next Generation macht."

Damit hat er durchaus einen Punkt. Seit Star Trek 2017 mit Discovery zurückkehrte, setzten die Autoren auf Handlungsbögen, die sich über eine Staffel erstreckten. Das gab es bei Star Trek bis dahin nicht. Nur die letzten Staffeln von Star Trek: Deep Space Nine haben einen Handlungsbogen, der aber einzelnen Geschichten untergeordnet ist. Das war das typische Erzählmuster von Serien bis in die 1990er Jahre. Erst dann änderte sich etwas, lineares Erzählen einer großen Geschichte wurde populärer. Das hat Star Trek zu bis Strange New Worlds nicht mehr gemacht.

Freiheiten

Die episodische Erzählweise erlaubt mehr Freiheit, weil praktisch alles möglich ist: von einer Folge im Stil eines Musicals über den eines Horrorfilms bis zu einer Komödie. Frakes findet, dass die Macher von Strange New Worlds clever agieren: "Sie versuchen, den richtigen Regisseur für jede Folge zu finden, die im Grunde wie ein Film der Woche ist – für sich stehend, doch mit einer starken Prämisse. Das ist sehr effektiv. Die Folge mit den Zeichentrickfiguren, die ich letztes Jahr gemacht habe, war eine Herausforderung, es hat wunderbar funktioniert. Gleiches gilt für das Musical."


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