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Star Trek: Ian McKellen zu Patrick Stewart: "Das darfst du nicht!"

Jean-Luc Picard ist Patrick Stewarts größte Rolle. Sein Freund Ian McKellen wollte, dass er sie nicht annimmt.
/ Peter Osteried
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Ian McKellen und Patrick Stewart - zwei langjährige Freunde und Kollegen (Bild: Getty Images)
Ian McKellen und Patrick Stewart - zwei langjährige Freunde und Kollegen Bild: Getty Images

Seit 1987 ist Sir Patrick Stewart ein essenzieller Teil von Star Trek. Als Captain Jean-Luc Picard war er nicht nur in sieben Staffeln von Star Trek: The Next Generation und vier Filmen, sondern auch in einer aus drei Staffeln bestehenden eigenen Picard-Serie zu sehen.

In seinen Memoiren Making It So erinnert er sich nun daran, wie die Reaktion seines langjährigen Freunds Ian McKellen(öffnet im neuen Fenster) auf die Nachricht war, dass er in einer amerikanischen Fernsehserie mitspielen wollte.

Zu der Zeit war Stewart ein Mitglied der Royal Shakespeare Company und hatte gerade den Laurence Olivier Award für das West-End-Stück Antony and Cleopatra bekommen.

Stewart: "Als ich ihm sagte, dass ich den Vertrag unterschreiben würde, hat er mich fast körperlich davon abhalten wollen. 'Nein!', sagte er. 'Nein, das darfst du nicht tun. Du darfst das nicht. Du hast zu viel wichtige Theaterarbeit zu tun. Du kannst das nicht wegwerfen, um Fernsehen zu machen. Das kannst du nicht. Nein!'" Es gebe nur wenige Menschen, besonders in Bezug auf die Schauspielerei, deren Rat er mehr vertraue als dem von Ian. "Aber dieses Mal musste ich ihm sagen, dass ich das Gefühl hatte, dass das Theater in mein Leben zurückkehren würde, wann immer ich dazu bereit war, während ein Angebot für eine Hauptrolle in einer amerikanischen Fernsehserie vielleicht nie wieder kommen würde."

Letztlich senkte Ian McKellen seinen Kopf traurig, wünschte Stewart Glück und umarmte ihn. Stewart: "In den Jahren seither sind wir gute Freunde und X-Men-Kollegen geworden, und Ian hat zugegeben, dass er im Unrecht war und ich im Recht. Mehr als einmal sogar – vor allem, weil ich ihn gerne dazu bringe, diese Worte zu sagen."

McKellen schien dann auch von seinem Freund inspiriert, nicht nur Theater zu machen. Zuerst als Magneto in X-Men, danach als Gandalf in Der Herr der Ringe.


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