Star Trek: Enterprise: Tot heißt tot

Tot heißt in der Welt der Popkultur nicht immer tot. Das hat auch Star Trek schon mit Spock bewiesen, der im zweiten Film starb und im dritten zurückkehrte. Auch Brent Spiner als Data hat den Tod in Star Trek: Nemesis überwunden.
Aber ein Schauspieler ist sicher, dass seine Figur wirklich tot ist: Connor Trineer, der in Star Trek: Enterprise den besten Freund von Jonathan Archer, Commander Charles Trip Tucker III(öffnet im neuen Fenster) , spielte.
Ruhe in Frieden
Der Chefingenieur der Enterprise NX-01 ist tot. Und das bleibt er auch. Das sagte Trineer jüngst bei einem Panel der Star Trek Cruise, bei dem er mit John Billingsley auf der Bühne stand: "Er ist tot, kommt endlich drüber hinweg!"
Damit ist Trineer deutlich ernsthafter, was den Tod seiner Figur angeht, als beispielsweise Todd Stashwick, der als Liam Shaw in der dritten Staffel von Star Trek: Picard starb. Er bezeichnete Shaw als "tot wie Spock" , glaubt also, dass die Autoren ihn zurückbringen, sollte es je zu Star Trek: Legacy kommen, dem von Terry Matalas vorgeschlagenem Spin-off von Star Trek: Picard.
Rückkehr von Trip?
Im Falle von Trip ist es vielleicht aber auch leichter, den Standpunkt zu vertreten, dass er nicht zurückkehrt. Denn Figuren von Star Trek: Enterprise sind bisher noch nirgendwo sonst aufgetaucht - nur Trineer selbst sprach Trip in einem Cameo-Auftritt in einer Folge der Very Short Treks. Aber das sind Geschichten, die ohnehin nicht Kanon sind. Eine Fortsetzung von Star Trek: Enterprise scheint ausgeschlossen, auch wenn das ein ideales Projekt für Paramount+ wäre, das helfen würde, Fans des alten und des neuen Star Trek zu vereinen.
Denkbar wäre natürlich, dass man bei einer Zeichentrickserie wie Star Trek: Lower Decks Figuren von Star Trek: Enterprise zurückbringen könnte. Und dann könnte Trineer natürlich auch eine ganz andere Figur spielen - sozusagen seinen eigenen Nachkommen. Aber das würde nichts daran ändern, dass Trip Tucker wirklich tot ist.



