Star Trek: Enterprise: So hätte Staffel 5 ausgesehen
Als Star Trek: Enterprise nach vier Staffeln eingestellt wurde, konnte auch eine Fankampagne die Show nicht mehr retten. Nach einem starken Start hatte die Serie kontinuierlich Zuschauer verloren – darum änderte man mit der dritten Staffel auch den ursprünglichen Namen Enterprise zu Star Trek: Enterprise und griff auf eine mehr lineare Erzählweise zurück.
Brannon Braga und André Bormanis(öffnet im neuen Fenster), die beide als Autoren und ausführende Produzenten für die Serie tätig waren, die mit der vierten Staffel den mittlerweile verstorbenen Manny Coto als Showrunner hatte, erzählten, was die Zuschauer in der fünften Staffel erwartet hätte.
Ein neues Crewmitglied
Es wäre um das korrupte Vulkanische Hochkommando gegangen, das sich mit den Romulanern verschworen hatte. Aber Captain Archer hätte das zusammen mit T'Pol und T'Pau aufgedeckt. Außerdem wollte Coto die Weichen für den Krieg zwischen der Erde und den Romulanern stellen und weitere Meilensteine auf dem Weg zur Gründung der Föderation der Planeten abdecken.
Wäre die Serie nicht eingestellt worden, wäre Commander Trip Tucker auch nicht getötet worden. Sein Tod wurde erst in das Serienfinale integriert, als man wusste, dass es vorbei war, und man damit dem Ganzen eine tragische Note geben wollte.
Coto wollte zudem einen Spiegelwelt-Zweiteiler in der fünften Staffel. Außerdem sollte der von Jeffrey Combs gespielte andorianische Commander Thy'lek Shran(öffnet im neuen Fenster) eine Hauptfigur werden und sich wohl der Crew der Enterprise anschließen.
Enterprise hätte sieben Staffeln haben sollen
Wie bei den drei vorangegangenen Serien wollte Produzent Rick Berman, dass auch Star Trek: Enterprise sieben Staffeln lang laufen sollte. Es lässt sich natürlich nur spekulieren, wie diese fünfte Staffel angekommen wäre, sie hätte aber konsequent fortgesetzt, was in der vierten funktioniert hatte.
Gut möglich, dass sich die Quoten auch etwas erholt hätten. Starke Neuerungen bei Star Trek: Deep Space Nine (Worf kam mit der vierten Staffel zur Serie) und Star Trek: Voyager (Seven of Nine war ab Beginn der vierten Staffel Teil der Crew) führten dort zu erneutem Interesse der Fans und beeinflussten die Quoten positiv.
- Anzeige Hier geht es zu Star Trek: The next Generation bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.