Star Trek Enterprise: Hauptdarsteller sprechen über das unwürdige Finale

Bei der ST-SF Convention in San Francisco vom 8. bis 10. März haben Connor Trinneer und Dominic Keating, die Darsteller von Trip Tucker und Malcolm Reed, über das Finale von Star Trek: Enterprise gesprochen. Keating sagte: "Ich empfinde das als Fehltritt."
Im Finale von Star Trek: Enterprise wird die Föderation gegründet – und man sieht, dass das alles nur eine Holodecksimulation war, die sich Will Riker und Deanna Troi aus Star Trek: The Next Generation angesehen haben.
Liebesbrief oder respektloses Serienende?
Die Produzenten Rick Berman und Brannon Braga nannten das damals einen "Liebesbrief an Star Trek" , indem zwei Stars von Star Trek : The Next Generation, der populärsten Serie des Franchise, als Gaststars geholt wurden. Aber es war auch ein Schlag ins Gesicht all jener, die die Serie geprägt haben, denn in diesem Finale ging es nicht um sie, sondern um Riker und Troi.
Keating hat das Finale jüngst auf einer Convention wieder gesehen: "Es hat mich wirklich gestört" , sagte er einem Bericht von Trekmovie (öffnet im neuen Fenster) zufolge. "Ich liebe Jonathan und Marina – aber zu sehen, wie sie in unserer letzten Episode einfach so dabei sind, als ob nichts los wäre, das hat mich genervt. Ich schätze, als Schauspieler dachte ich damals: Wir sind fertig, also suchte ich mir einen anderen Job. Aber wenn ich jetzt, zwanzig Jahre später, zurückblicke, ja, das war respektlos. Ich verstehe, dass Rick und Brannon eine sehr lange Zeit einer beispiellosen TV-Leistung von 17 Jahren mit einer Variation eines Themas abschließen wollten. Wir hätten eine eigenständige Episode haben sollen, um unsere Serie zu beenden."
Was hätten sie gerne bei künftigen Staffeln noch gesehen?
Beide wurden auch gefragt, was sie sich von der nächsten Staffel erhofft hätten bzw. wie sich ihre Figuren ihrer Meinung nach hätten entwickeln sollen.
Trinneer hätte gerne mehr von der Beziehung von T'Pol und Trip gesehen. Trinneer: "Das wäre ein interessanter Handlungsstrang gewesen. Sie hätten einmal alle sieben Jahre versucht, ein Baby zu bekommen, das wäre interessant gewesen."
Und Keating erklärte, er wäre gern Captain geworden: "Die Sache mit Sektion 31 war doch ganz lustig, oder? Ich glaube, sie sind gerade in Toronto und machen ohne mich mit Sektion 31 weiter. Und Malcolm hätte irgendwann Captain werden sollen. Ein guter britischer Kapitän, würde ich sagen."



