Star Trek: Eine neue Serie mit Präsident Jonathan Archer gepitcht

Scott Bakula und Autor und Produzent Michael Sussmann, der 70 Folgen von Star Trek: Enterprise produziert hat, haben laut Trekmovie(öffnet im neuen Fenster) ein Konzept entwickelt, das dem neuen Paramount gepitcht wurde. Der Kern für die Serie, die beide Star Trek : United nennen, ist eine Folge von Star Trek: Enterprise, die im Spiegeluniversum spielt. Das war in der vierten Episode. Dort sah sich Archers Doppelgänger den kompletten Lebenslauf des echten Archers an. Der ist in der Folge kurz zu sehen. Sussman schrieb ihn damals und etablierte, dass Archer, nachdem er es zum Admiral gebracht hatte, in die Politik ging und Präsident der Föderation der Vereinten Planeten wurde.
Präsident Archer
Die Idee für Star Trek: United ist, Archer als Präsidenten zu zeigen. Sussman sagt, die Inspiration für die Serie seien auch politische Shows wie The West Wing, Homeland oder Diplomatische Beziehungen. "Die Serie ist ein politischer Thriller und ein Familiendrama zugleich, vor den frühen, chaotischen Jahren der Föderation" , so Sussman.
Bakula war eigentlich fertig mit Archer, in dieser Serie wäre er aber ganz anders, so dass es ihn dann doch wieder interessierte. Beiden schwebt eine erwachsenere Serie vor. Sussman sagt dazu: "Ich würde für Star Trek gerne machen, was Andor für Star Wars tat. Eine Serie, in der man erwachsene Geschichten erzählen kann, die auf einem sehr realistischen Fundament stehen."
Die Zeit war nicht reif
Schon vor ein paar Jahren entwickelt, wurde das Projekt Alex Kurtzman vorgeschlagen, der es spannend fand, Paramount zog aber nicht mit, weil das Budget für Streaming gekürzt worden war. Kurtzman fürchtete darüber hinaus, die Show könnte thematisch zu ähnlich dem in Entwicklung befindlichen Starfleet Academy sein.
Mit den neuen Paramount-Besitzern überarbeitete Sussman den Pitch noch einmal. Die Serie soll nicht mehr auf der Erde spielen, sondern auf Babel, dem Zentrum der Diplomatie, das schon in der klassischen Serie etabliert wurde. Ob Skydance darauf einsteigen wird, wird sich noch zeigen. Eine Fortsetzung von Enterprise mit einem alten Archer ist aber nicht unähnlich Star Trek: Picard – und wäre für Fans sicherlich toll.



