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Amazon hat die Iris am Sternentor geschlossen

Der größte Hohn kam von Prime Video. Dort wurde die Produktion der neuen Stargate-Serie in einer Nacht-und-Nebel-Aktion eingestellt. Dabei sollten die Dreharbeiten in London bald beginnen. Mit Martin Gero hatte die Serie einen Showrunner, der schon bei den alten Serien dabei war und eine Idee gepitcht hatte, die das Franchise voranbringt und neue Zuschauer ansprechen sollte. Daran glaubt bei Prime Video wohl niemand mehr.

Die Erklärung für die Einstellung der Produktion war, dass die neue Serie zu sehr auf die bestehende Fangemeinde abziele. Es glaubte offenbar niemand daran, eine ausreichend große Menge an neuen Zuschauern zu gewinnen.

Es klingt bizarr: Man stampfte also eine Serie ein, bei der sich die existierende Fanbase auf das Ergebnis freute, weil die Fans abgeholt werden könnten? Stattdessen soll es ein Neustart werden, der den Ballast der Vergangenheit über Bord wirft?

Das wurde so noch nicht gesagt, ist allerdings implizit. Offenbar ist der Fan als Bestandskunde bei Prime Video weniger wert als ein möglicher neuer Zuschauer. Damit ist Stargate vielleicht das tragischste Opfer des großen Franchise-Sterbens des Jahres 2026, denn hier sah alles top aus.

Bleibt in diesem Jahr nur eine Hoffnung: Ryan Cooglers neue Serie zu Akte X. Auch hier steht die Besetzung und alles sieht gut aus. Aber das galt ja auch für andere Franchises.


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