Star Trek Discovery: Harte Landung im 32. Jahrhundert

Die dritte Staffel von Star Trek: Discovery nutzt das offene Ende der Vorgängerstaffel. Sie verspricht Spannung - etwas weniger Pathos dürfte es aber sein.

Eine Rezension von veröffentlicht am
Sonequa Martin-Green als Michael Burnham und David Ajala als Book
Sonequa Martin-Green als Michael Burnham und David Ajala als Book (Bild: CBS)

Achtung! Wir schreiben in dieser Rezension so wenig wie möglich über die allgemeine Handlung der ersten Folge der dritten Staffel - ganz ohne kommen wir aber nicht aus. Wir nehmen zudem Bezug auf die zweite Staffel. Wer gar nichts wissen möchte, bevor er selbst Star Trek: Discovery schaut, sollte ab hier nicht weiterlesen.

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In Deutschland kann seit dem 16. Oktober 2020 die erste Folge der dritten Staffel von Star Trek: Discovery auf Netflix abgerufen werden. Nach dem überraschenden Ende der zweiten Staffel setzt die neue nahtlos an deren Geschehnissen an. Golem.de hat sich die erste Folge angeschaut und wagt einen Ausblick.

930 Jahre können dank eines Wurmlochs in Sekunden vergehen, wie Commander Michael Burnham am eigenen Leib erfährt - inklusive einer harten Landung auf einem unbekannten Planeten zu Beginn der dritten Staffel. Am Ende der zweiten Staffel wusste sich die von Sonequa Martin-Green gespielte Offizierin keinen anderen Ausweg, als die Discovery samt wichtiger Daten in die Zukunft zu katapultieren, um den Untergang der Gegenwart zu verhindern. Entsprechend steuerte Burnham das Schiff durch einen Zeittunnel - durch diesen Kniff haben sich die Macher von Star Trek: Discovery für die dritte Staffel alle erzählerischen Möglichkeiten offengelassen.

Alles ist anders im vierten Jahrtausend

Die Handlung der ersten Folge der dritten Staffel kommt mit wenigen Schauspielern aus - von der bekannten Besatzung der Discovery gibt es zunächst nur Burnham zu sehen. Diese muss sich erst einmal im Jahr 3188 zurechtfinden, in dem vieles nicht mehr so ist, wie sie und die Zuschauer es kannten. Hilfe bekommt sie von einem recht geheimnisvollen Fremden namens Book, der sich als Weltraumwürmer rettender, tierlieber Kurier herausstellt - mit dem Herz auf dem rechten Fleck natürlich.

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Die neue Zukunft weist aufgrund eines disruptiven Ereignisses im 31. Jahrhundert gänzlich andere Machtstrukturen auf als zuvor. CBS verrät bereits eine Menge im offiziellen Trailer der dritten Staffel - wir begnügen uns an dieser Stelle mit dem Hinweis, dass die Föderation nicht mehr in den Strukturen existiert, wie Star-Trek-Fans sie bisher kannten.

Dies wird den Zuschauern in der ersten Folge recht langwierig über einzelne Gespräche zwischen Michael Burnham und Book erklärt. Das dabei immer wieder zutage kommende Pathos ist für unseren Geschmack mitunter zu viel. Sonequa Martin-Green spielt Commander Burnham in der ersten Hälfte der neuen Folge sehr gefühlsbeladen - für unseren Geschmack mit etwas zu viel Emotionen -, um in der zweiten Hälfte wieder zu ihrem gefasstem Ich zurückzufinden.

Die sich entfaltende Geschichte verspricht Spannung: Es gibt neue, ungewohnte Allianzen, Personen, die an den alten Werten der vergangenen Föderation festhalten, und natürlich Michael Burnham und die Crew der Discovery selbst, die sich in dieser neuen Zukunft orientieren müssen. Bereits im Trailer war eine Reihe neuer Waffen zu sehen; interessant finden wir das neue Blaster-Modell namens Mega Man, eine uns angesichts der Zukunft recht klobig erscheinende Waffe, die wie ein Handschuh getragen wird.

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Geschichte um untergegangene Föderation verspricht Spannung

Interessant in der dritten Staffel wird das Zusammenspiel aus Discovery und den Resten der Föderation beziehungsweise die Interaktion mit Personen sein, die sich den Werten des offenbar untergegangenen Sternenbündnisses verschrieben haben. Das Ende von Folge 1 der neuen Staffel gibt darauf bereits einen Vorgeschmack, auch hier trieft es von Pathos.

Wir hoffen, dass dies im Laufe der Staffel etwas nachlässt und möglicherweise durch mehr Action ersetzt wird. Die erste Folge enthält einige gut choreografierte Kämpfe, reichlich interessante Aliens und gute Spezialeffekte.

Wer den beiden ersten Staffeln von Discovery aufgeschlossen gegenüberstand, dem dürfte die erste Folge der dritten Staffel Vorfreude auf mehr vermitteln. Kanon-Kritiker sollten der dritten Staffel aber auch gerade deshalb eine Chance geben, da sie sich aufgrund des Zeitrahmens in der Zukunft sicherlich nicht mit bisherigen Serien und Filmen beißen wird.

Jonathan Frakes übernimmt wieder mit die Regie

In den kommenden Wochen wird immer freitags eine neue Folge von Star Trek: Discovery auf Netflix erscheinen. Die dritte Staffel wird 13 Folgen haben. Neben dem Falling-Skies-Regisseur Olatunde Osunsanmi wird auch Star-Trek-Veteran Jonathan Frakes wieder bei einigen Folgen Regie führen.

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Cybso 22. Nov 2020

Ich muss sagen, die Serie hat sich gefangen und macht Spaß. Der Fokus auf Michael ist...

Achranon 21. Okt 2020

Was für ein dummes Geschwätz. Darf es jetzt keine Science Fiction Serie mehr geben wo...

Achranon 21. Okt 2020

Ich fand die 1 Folge super, besser als ich erwartet hätte. Die Idee die Handlung 900...

hiDDen 21. Okt 2020

Du bist aber irgendeine Einzelperson und nicht eine Community von aktuell vielleicht ca...



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