Star Trek Discovery: Die verflixte 13. Folge

Die erste Staffel von Star Trek Discovery hat stark angefangen und ist dann immer besser geworden. Leider haben die Autoren offenbar ihren eigenen Ideen nicht vertraut. Achtung Spoiler!

Eine Rezension von veröffentlicht am
Michael Burnham an Bord der Discovery
Michael Burnham an Bord der Discovery (Bild: CBS)

Achtung! Diese Kritik erzählt viel über die Handlung der ersten Staffel von Star Trek Discovery und enthält daher zahlreiche Spoiler - inklusive des Endes der Staffel. Wen das stört, der sollte jetzt aufhören zu lesen!

Inhalt:
  1. Star Trek Discovery: Die verflixte 13. Folge
  2. Weitläufige Erzählung im Paralleluniversum
  3. Die Staffel endet zu abrupt

Als die Buchstaben sich langsam auf dem Bildschirm aufbauen, können wir schon erahnen, was gleich kommt. "N...C...C..." - da wird doch nicht etwa gleich ... doch, wird es. Zum Staffelende von Star Trek Discovery trifft das namensgebende Schiff USS Discovery tatsächlich auf die USS Enterprise - Kennzeichnung NCC-1701.

Die letzte Folge der ersten Staffel lassen die Produzenten mit einem Knall enden. Aug in Aug stehen sich die beiden Schiffe gegenüber: die Discovery auf dem Weg, den neuen Kapitän abzuholen; die Enterprise unter der Leitung von Captain Christopher Pike - ein Schmankerl für Fans der ersten Star-Trek-Serie. Der Cliffhanger zur zweiten Staffel übertüncht aber nicht einen unangenehmen Beigeschmack, den das Ende der ersten Staffel der neuen Star-Trek-Serie für uns hat.

  • Imperator Georgiou aus dem Paralleluniversum (Bild: CBS)
  • Im Paralleluniversum geht es ruppiger zu. (Bild: CBS)
  • Georgiou und Sarek im Gespräch (Bild: CBS)
  • Kapitän Lorca hat schon bessere Tage gehabt. (Bild: CBS)
Imperator Georgiou aus dem Paralleluniversum (Bild: CBS)

Am Ende wollten die Macher einfach zu viel und haben so viele Geschichten in eine Episode gestopft, dass Zuschauern Hören und Sehen vergeht. Eine alternative Deutung ist, dass sie die eröffneten Handlungsstränge schlicht nicht mehr überzeugend zusammenbekommen haben und das mit Knalleffekten und Nebelkerzen verschleiern wollten, statt die ganze zweite Staffel mit losen Enden zu verbringen. Das Geflecht aus Klingonenkrieg, Paralleluniversen und Beziehungsgeschichten ist toll aufgebaut worden, geht aber ab Folge 13 auf Talfahrt und wird mit dem Finale krachend an die Wand gefahren.

Die Geschichte hatte viel Potenzial

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Aber der Reihe nach. Das in unserer Kritik der ersten Folge von Discovery erwähnte Potenzial hat die Serie zunächst definitiv ausgenutzt. Michael Burnham, eine auf Vulkan aufgewachsene menschliche Kommandantin, die gleich in der ersten Folge wegen Meuterei ihren Job verliert, ist eine faszinierende Protagonistin.

Die Geschichte um den Konflikt mit den Klingonen, die in einer Art Körper-Geist-Verschmelzung des klingonischen Aussätzigen Voq mit dem menschlichen Sicherheitsoffizier Ash Tyler mündet, bringt nicht nur die Story der Serie selbst weiter, sondern ermöglicht auch interessante Weiterentwicklungen bei den Charakteren. Zehn Jahre vor Captain Kirk und seiner Enterprise fügt sich der Handlungsrahmen gut in das Star-Trek-Universum ein - trotz mancher Konflikte mit dem Kanon.

Die Entwicklung des Sporenantriebs mit Chefingenieur Paul Stamets als lebender Kernkomponente ist höchst spannend. Auch hier haben es die Schreiber der Serie verstanden, die technische Komponente - Stamets als Teil des Antriebs - mit der menschlichen - die darauf basierenden Konflikte mit dessen Freund, dem Schiffsarzt Hugh Culber - zu verknüpfen.

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Weitläufige Erzählung im Paralleluniversum 
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Ro Laren 01. Dez 2018

Discovery und die aktuellen Kinofilme sind eher auf Krawall aus.Die Schlachten gegen Borg...

Anonymer Nutzer 21. Feb 2018

wenn sie es dann wenigstens auch durchgezogen hätten...

George99 20. Feb 2018

Stargate Atlantis war der beste Spin-Off. Hat selbst meine Freundin süchtig...

TheRealOne85 20. Feb 2018

Die Geschichten mit Professor Moriarty waren nicht verkehrt. Auch die Nachempfindung des...

Bigfoo29 20. Feb 2018

Das ist ja auch okay. War ein - für das breite Publikum - neuer Brand. Der musste...



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